Snapchat-Management und der Vulgärkapitalismus

iphone on yellow surface
Photo by Thought Catalog on Pexels.com

Man sollte sich von den digital-transformatorischen Keynote-Dampfplauderern nicht ins Bockshorn jagen lassen. Wer auf Frauen uriniert wie der Gründer und Chef von Snapchat Evan Spiegel, einen diktatorischen Kommunikationsstil pflegt und ein vulgärkapitalistisches Ego-Management an den Tag legt wie Uber-Gründer Travis Kalanick, taugt nicht als Vorbild für die Wirtschaftswelt.

Ich selbst und viele andere können diese selbst ernannten Evangelisten nicht mehr hören, die auf den Bühnen stehen, wichtigtuerische vom Teleprompter ablesen und oberflächenkosmetische Gebilde als Geschäftsmodelle der Zukunft propagieren, während sie im eigenen Unternehmen führungsmäßig marode sind. Gleiches gilt für viele Phrasendrescher, die sich über Künstliche Intelligenz (KI) auslassen.

Kommt Gegenwind auf, werden halt Mitarbeiter rausgefeuert: So wurde bei Snapchat im August 2022 rund ein Fünftel der Arbeitsplätze gestrichen. „Am Montag kündigte Snap nun den Abbau von rund 10 Prozent der Belegschaft an. Ende Dezember hatte das Unternehmen noch knapp 5300 Beschäftigte“, so das Manager Magazin.

Wer solche Läden mit Werbegeld unterstützt, ist selber schuld.

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.