
Die Murmeln rollten einst am Chamisso-Platz,
Bunt und voller Hoffnung, ihr innerer Schatz.
Zwischen Kreuzbergs Schatten, Neuköllns rauer Hand,
Wuchs ich auf, geprägt von Stadt und Sand.
Die Stimmen der Kindheit, der Häuser Chor,
Das Spiel der Freiheit, ein offenes Tor.
Von Kreuzbergs Gassen zur Fritz-Erler-Höh',
Wo Neues begann, und Altes vergeh’.
Doch nie vergaß ich, was wirklich zählt,
Der Freundeskreis, der stets zu mir hält.
Die Lehrer, die sahen, was tief in mir schlief,
Und Eltern, die gaben, was Leben mir rief.
Heute schau’ ich zurück mit Dankbarkeit,
An alle, die dachten an mich heut’ und seid.
Auf LinkedIn, Facebook, Twitter und mehr,
Eure Worte des Glücks – sie zählen so sehr.
Ob E-Mail, WhatsApp oder Telefon,
Ihr habt mich erreicht, inmitten des Tons.
Das Echo hallt wider, in meinem Herz,
Ein Licht der Verbindung, ein lindernder Schmerz.
Das Leben dreht sich, wie Murmeln im Kreis,
Manchmal verlierend, doch niemals leis.
Die Vergangenheit lehrt, die Zukunft treibt,
Ein Dank an euch, der in Versen bleibt.
Siehe auch: Kindheit in Kreuzberg und Neukölln: Zwischen Murmeln und Schatten der Vergangenheit
Was für ein Tag, dazu dies Gedicht.
Das du Geburtstag hattest, das wusste ich nicht.
Ich kann zwar nicht dichten, noch weniger reimen.
Was ich aber kann, ist wirklich gut schleimen.
So wünsche ich dir, unbekannter Weise – viel Glück und auch Segen, auf deiner Reise.
Dass wir noch viel lesen, von den schönen aber auch den schlimmem Dingen.
Im Webring und anderswo, wirst du stets mitfühlende Leser finden.
Nun lass ich es bleiben, nur noch das eine:
Sei glücklich, glaube an dich, vergiss nie das Gute und lass dich feiern, jeden Tag aufs Neue!
🙂
Lieber Herr Sohn, herzliche Glückwünsche und großen Dank für die Bereicherung der Proustianer mit Ihren geschätzten Beiträgen.