
Klar,
die bisherigen Jahre meines Lebens –
weg.
Nicht verschwunden,
aber nicht mehr hier.
Die Jugend,
die langen Sommer
mit zu wenig Geld
und zu viel Bedeutung –
verhallt.
Wie lange es noch währt?
Keine Ahnung.
Die Tage zählen sich nicht mehr,
sie ziehen.
Langsam manchmal,
aber nie rückwärts.
Zeit,
dieses mürrische Prinzip,
zeigt sich
im Spiegel,
in der Stille nach dem Klingeln,
im leergewordenen Telefonbuch
meiner Erinnerungen.
Eltern: tot.
Freundschaften: versackt.
Lieben: verflogen,
verdampft in die Ambiguität der Jahre.
Ein paar Namen bleiben,
aber ohne Stimmen.
Ohne Gerüche.
Nur Satzreste,
abends im Kopf.
Und doch,
irgendwo zwischen Notwendigkeit und Zufall
sitzt noch einer
und schreibt.
Vielleicht bin ich das.
Vielleicht ist es
nur die letzte Silbe,
die noch fehlt,
um dem Nichts
einen Rhythmus zu geben.