
Verlagshäuser in NRW betreiben eine Politik des Kahlschlags bei Stellen für Redakteurinnen und Redakteuren. Entsprechend wächst der Druck für viele „freigesetzte“ Journalisten, sich neu zu orientieren.
Weiteres Projekt von Lokalredakteuren #Nordstadtblogger #freientagnrw http://t.co/jA3hBeID1v
— gsohn (@gsohn) March 29, 2014
Lokalredakteur macht Hobby zum Beruf #Tongebiet #freientagdigital http://t.co/5HCe0TLOm9
— gsohn (@gsohn) March 29, 2014
Besonders, wenn der Weg in die Selbständigkeit führt. Unternehmer-Journalismus ist eine mögliche Antwort. Wie das im Netz funktioniert, war heute Schwerpunkt bei der Veranstaltung freientag.digital des DJV-NRW. In drei Runden wurden sechs Workshops angeboten. Für die Teilnehmer bot sich dadurch die Gelegenheit, die Hälfte aller Sessions wahrzunehmen. Was für uns gut war, dürfte für die Referenten eine anstrengende Aufgabe gewesen sein. Entsprechend waren wohl auch die Stimmbänder der Vortragenden strapaziert. Großes Lob von meiner Seite für dieses Engagement.
Folgende drei Workshops habe ich besucht:

Kai Rüsberg aka @ruhrnalist mit seinem Spezialgebiet „Mobile Reporting – Mit dem Smartphone auf Sendung“ – also seine Philosophie über OneShotVideo-Journalismus.

Um die eigenen SEO-Kenntnisse aufzufrischen lohnte sich die Präsentation von Wirtschaftsjournalistin Bettina Blaß aka @kuechenzuruf „So werde ich im Netz gefunden“ – schön kompakt zusammen gefasst mit dem Schwerpunkt zum Hummingbird Update von Google und der Relevanz von Social Signals: „Journalisten sind nicht der Filter, sondern die Internetnutzer“.
Gleich geht's beim #djvnrwft14 los mit den Workshops. pic.twitter.com/xrJbVw7TJn
— Bettina Blass @bettinablass (@BettinaBlassCGN) March 29, 2014
Schwere Kost für die früheren Gatekeeper. Hier geht es übrigens zu der von Bettina empfohlenen Keyword-Datenbank.
Ich Bambuser wieder #freientagnrw #storytelling pic.twitter.com/7a2Nvfdi1Y
— gsohn (@gsohn) March 29, 2014
Im letzten Slot hörte ich Frank Sonnenberg „Von der Idee zur Geschichte – Storytelling in 90 Minuten“. Praxisnah und orientiert an den Bordmitteln von freien Journalisten. Sonst stehen bei solchen Storytelling-Sessions häufig irgendwelche Hollywood-Produktionen und Heldengeschichten im Vordergrund, die man ohne große Budgets gar nicht realisieren kann und somit für Einzelkämpfer eher abschreckend wirken.
Die räumlichen Voraussetzungen im Haus Busch sind für solche Fortbildung ideal – nur schnelleres Internet sollte demnächst auf den Investitionsplan kommen 🙂
Zum Schluss noch die Wahrheit über Online vs. Print: Der Untergang des Abendlandes
Hat dies auf http://www.ne-na.de rebloggt.