
Was passiert, wenn man in der Bonner Buchhandlung Böttger auf einen Abend trifft, der nicht geplant war wie eine Veranstaltung, sondern gelebt wurde wie ein Gedicht? Wenn Wolfgang Schiffer liest, wenn Alfred Böttger kuratiert (ja, dieses Wort darf man in diesem Fall benutzen), dann entsteht etwas, das sich der üblichen Kultur-Berieselung entzieht.
Es war keine Show. Keine Bühne. Kein Performance-Ding. Es war: Sprache.
Sprache, die sich Zeit nimmt. Die nicht gefällig sein will. Die nachwirkt.
Wolfgang Schiffer hat gelesen – aus seinem neuen Band Ich höre dem Regen zu, aus Übersetzungen isländischer Lyrik, aus einer Sprachwelt, die nicht behauptet, sondern fragt. Und diese Fragen hallen noch nach.
Dass mein Essay zur Lesung und zum Werk von Wolfgang Schiffer jetzt auf Platz 1 der meistgelesenen Beiträge im Signaturen Magazin steht, freut mich sehr. Es zeigt: Da draußen gibt es noch Menschen, die sich auf so etwas einlassen. Die nicht nur scrollen, sondern lesen. Denken. Fühlen.
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👉 https://www.signaturen-magazin.de/gunnar-sohn–jenseits-der-sprache–poesie-und-uebersetzung-im-zeitalter-des-zerfalls.html
Danke an Wolfgang – für deine Gedichte, für deine Stimme.
Danke an Alfred – für deinen Mut, Literatur nicht nur zu verkaufen, sondern ihr Raum zu geben.
Und danke an alle, die sich für das interessieren, was zwischen den Zeilen passiert. Genau da fängt Denken an.
Pingback: Der Dichter, der Buchhändler, das Gedicht. #Signaturen #Lyrik #Magazin #WolfgangSchiffer | Wortspiele: Ein literarischer Blog
Einmal mehr: Sei herzlich bedankt, lieber Gunnar!
🙂