
Auf die Frage, ob sich die klassische IT-Welt das Thema Telekommunikation vielleicht zu einfach vorstellt, antwortet Jürgen Engelhardt von Aastra: „Jedem ist bewusst, dass Sprache und Echtzeitkommunikation kritische Themen sind; nicht nur aus der Applikations-, sondern auch aus der Netzwerk-/Infrastruktur-Betrachtung. Da muss man wissen, was man tut. Und vor allem, wie man es tut.“ Doch von wem geht die nächste, entscheidende „UC-Welle“ aus? Wer gibt die entsprechenden und notwendigen Impulse? Hier erhofft man sich von der jüngeren Generation, den „digital natives“ einen Antrieb. Diese „in die Management-Etagen oder in die Büro-Etagen wachsende Generation“, so Artelt, benutzt die Medien, wie zum Beispiel Skype und Instant-Messaging, mit einer souveränen Selbstverständlichkeit, die für „Unified Communications“ sicher angebracht, aber leider noch nicht überall vorhanden ist.
Viel Potenzial sieht Engelhardt unter anderem bei medizinischen Einrichtungen. Hier laufe vieles noch analog ab – doch die Zukunft sieht anders aus: „Multimedia-Patienten-Entertainment“ soll dann der Reiz eines jeden Krankenhauses sein. „17-Zoll-Terminal“, „Video-on-demand“ und „W-Lan“ auf dem Zimmer sollen bald keine Zukunftsmusik mehr sein. Ich hatte die beiden ITK-Experten mit meiner Flip-Kamera interviewt. Hier das Ergebnis.
