Relegationsspiel Fortuna gegen Hertha: Macht aus der Geschichte keine Staatsaffäre

Hier noch eine Stimme aus der Hertha-Block zum Blogpost „Wer Wind sät, wird Sturm ernten“, um vielleicht ein wenig den Aufregungspegel nach unten zu bringen. Bengalos sind im Fanblock von Hertha und Fortuna gezündet worden. Bei uns waren es vielleicht ein halbes Dutzend Berliner, die sich pyrotechnisch in Szene setzten. Ich habe das in einem Video festgehalten. Da kann man anschaulich nachvollziehen, dass die Ordnungskräfte von Düsseldorf mit Tatenlosigkeit glänzten und in erster Linie die Ersatzspieler von Hertha eingriffen. Dabei hätte man mit ein paar handelsüblichen Feuerlöschern den Knall-Zauber schnell beenden können. Macht also aus der Geschichte keine Staatsaffäre. Von den 5000 Herha-Fans war es noch nicht einmal eine Minderheit, die ausrastete. Es war ein kleinen Häuflein, wie man an der Videoaufzeichnung nachvollziehen kann:

Dort wird auch klar, dass die Polizisten viel zu spät und auf der falschen Seite anrückten. Und die Gelbmäntel-Bubis am Spielfeldrand machten gar nichts….

Wer dann von Hertha-Idioten verallgemeinernd spricht, macht sich die Sache doch etwas zu einfach, wie der liebwerteste Thomas Knüwer:

Dann noch eine Randbemerkung: Die Präsenz der Düsseldorfer Polizei war völlig unangemessen. Die inszenierten das höchst martialisch, arrogant und herablassend. Ein großer Teil der Ordnungshüter hat sich vor dem Stadion an den Füßen gespielt. Die hätten vielleicht mal im Stadion für Ordnung sorgen sollen.

Die Erstürmung des Platzes während der Spielzeit war der eigentliche Skandal.

Insofern sollte man auch die Einsatzplanung der Düsseldorfer Polizei genau untersuchen. Was sich Fortuna in der Orga geleistet hat, war jedenfalls nicht tauglich für die 1. Liga. Soweit meine subjektive und natürlich parteiische Sichtweise.

Update: Kleine Twitter-Diputation