Ein grandioser Kunst- und Kultur-Abend in Bonn-Duisdorf

Am Samstag gab es den Hardtberger Abend der Kunst. Die Lesungen, Ausstellungen und Konzerte haben mir deutlich gemacht, was in dem eigenen Kiez an Potenzialen steckt. Ich werde mich mehr in Duisdorf engagieren – versprochen.

Hier ein kleiner Ausschnitt des Programms:

„Fantastische Räume“, „Gespräch ohne Worte“ und „Auf den Spuren von August Macke“. Kurse und Klassen des Helmholtz-Gymnasiums und des Hardtberg Gymnasiums zeigten einen Querschnitt an Themen und Techniken aus den Bereichen Malerei, Collage, Fotografie sowie plastische Werke.

Konzert des Musikvereins Duisdorf in der Rochuskirche – das war wunderschön:

Werke der Künstlerin Anna Thinius im Bestattungshaus Vitt:

The Oldie Guitar Pickers in der Thalia-Buchhandlung. Der Hannes Wader-Song gibt meine derzeitige Stimmungslage ganz gut wieder:

Die Duisdorfer können gut singen:

Werke von Pinot Gallep im Teestübchen. Der 1953 in Bonn/Bad Godesberg geborene Graphiker, Maler und Bühnenmaler hat während seiner umfassenden Ausbildung unter anderem in Südfrankreich, Florenz und Köln studiert und gelebt:

Space Age Dream im Café Penkert:

Evert Everts: Geschichten und Gedichte aus dem Nachbardorf und aus der Ferne. Lesung im Reformhaus Blattner (der Laden hat übrigens ein tolles Sortiment).

Seine ersten neun Lebensjahre verbrachte der 1941 in Bonn-Poppelsdorf geborene rheinisch-friesische Schriftsteller Evert Everts zusammen mit seinem Großvater, dem Malermeister und Kunstmaler Eduard Rief, in Poppelsdorf. Zusammen durchstreiften sie Bonn, seine Umgebung, den Kottenforst und das Siebengebirge. Von 1950 bis 1955 lebte er bei seiner friesischen Großmutter in Norden (Ostfriesland) und trieb sich in den Sommermonaten mit seinen Freunden im Wattenmeer zwischen
Norddeich und Juist umher. In Köln studierte Everts Rechtswissenschaften, wurde Jurist in Diensten der Deutschen Bundesbahn. Seit 1961 veröffentlicht er Essays, Erzählungen und Gedichte, schrieb fünf Wanderführer und gab drei Anthologien heraus. Evert Everts lebt heute in Köln und Prag. Er ist Mitglied im „Förderverein Poppelsdorfer Geschichte“ sowie im Verband deutscher Schriftsteller. Ein interessanter Erzähler:

Alles konnte ich nicht besuchen. Es gab noch einiges mehr.