Nachhaltige Innovationen auf dem #GreenMonday: Hidden Champions setzen Maßstäbe

Am Montag, den 27. Mai 2024, fand der dritte Green Monday in der Colocation Coworking Location K67 in Düsseldorf statt. Das Event, das sich zu einer festen Institution in der Nachhaltigkeits-Community entwickelt hat, bot erneut eine Plattform für den Austausch über innovative und nachhaltige Unternehmensstrategien.

Der Ablauf des Abends

Um 18:00 Uhr begrüßten Nicole Dorazil und Stephan Grabmeier die Gäste und eröffneten die Veranstaltung mit einem Speed Dating, bei dem sich die Teilnehmer in kurzen Gesprächen kennenlernen und vernetzen konnten. Grabmeier betonte dabei: „Eine Community lebt vom Geben und Nehmen. Der Green Monday ist die perfekte Gelegenheit, um sich aktiv einzubringen und wertvolle Kontakte zu knüpfen.“

Anschließend hielt Thomas Bernhardt einen Vortrag über die aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen der ESG-Regulierung. Bernhardt, ein Wirtschaftsprüfer und Steuerberater bei der DHPG, erklärte: „Die regulatorischen Anforderungen sind komplex, aber sie bieten auch eine große Chance, die eigenen Prozesse zu überdenken und nachhaltiger zu gestalten.“

Nach der Einführung in die Breakout Sessions, die sich in zwei Themenbereiche aufteilten – „Radikaler Wandel für die Zukunftsfähigkeit“ mit Wilhelm Mauß und „Go Green, praktische Herausforderungen“ mit Karl Trautmann – konnten die Teilnehmer in zwei Runden von je 30 Minuten in die Themen eintauchen.

Die Synthese der Ergebnisse fand um 19:50 Uhr im Plenum statt, moderiert von Stephan Grabmeier. Der Abend endete mit einer Demo-Night, bei der digitale Nachhaltigkeitslösungen präsentiert wurden. Sohn@Sohn führten Interviews mit Teilnehmenden.

Allein auf TwitterX hatten wir im Laufe des Abends rund 450 Livezuschauer. Mittlerweile sind wir bei 2.300 Ansichten.

Einblicke in die Praxis: Nachhaltigkeit und Innovation

Wilhelm Mauß, Geschäftsführer der Lorenz GmbH & Co. KG, sprach in seiner Breakout Session über die erfolgreiche Umsetzung von Kreislaufwirtschaft in seinem Unternehmen. „Die Motivation am Anfang war ganz klar wirtschaftliche Not. Diese wollten wir begegnen, indem wir die Materialkosten gesenkt haben durch die Wiederverwendung, und damit alle anderen begleitenden Kosten mehr als überkompensieren konnten“, erläuterte Mauß. Seit rund zwei Jahrzehnten setzt Lorenz auf die Wiederverwendung von Materialien, um sowohl wirtschaftliche als auch ökologische Vorteile zu erzielen. „Von 1,6 Millionen Wasserzählern haben wir bereits 600.000 komplett im Kreislauf geführt. Von der Million, die noch nicht im Kreislauf ist, erwarten wir, dass bis zu 80 Prozent zurückkommen werden,“ fügte Mauß hinzu.

Karl Trautmann von der EP: ElectronicPartner Handels SE präsentierte in seiner Session praxisnahe Ansätze zur Umsetzung von Nachhaltigkeitsstrategien in der Elektronikbranche. „Unsere Firma muss enkelfähig gemacht werden, und das ist sie, weil das Thema Nachhaltigkeit uns im Großen und im Kleinen schon seit vielen Jahren beschäftigt“, sagte Trautmann. Er betonte die Wichtigkeit von Kreislaufwirtschaft und nachhaltigem Konsum und berichtete über konkrete Maßnahmen, wie die Abschaffung von Firmenfahrzeugen zugunsten von Fahrrädern und ÖPNV. „Wir haben vor drei Jahren unsere Firmenfahrzeuge abgeschafft und setzen nun auf Fahrräder und den öffentlichen Nahverkehr. Das war eine Herausforderung, aber es trägt erheblich zur Reduktion unseres CO2-Fußabdrucks bei“, erklärte Trautmann.

Ein Abend voller Inspiration und Netzwerken

Der Green Monday erwies sich einmal mehr als fruchtbare Plattform für den Austausch über nachhaltige Innovationen. Nicole Dorazil betonte in ihrer Rede die Bedeutung der Twin Transformation – die Kombination von Digitalisierung und Nachhaltigkeit – und hob hervor, wie die Telekom Kunden durch innovative Lösungen unterstützt. „Unser Ziel ist es, die drängendsten Herausforderungen unserer Kunden zu identifizieren und gemeinsam mit passenden Partnern Lösungen zu entwickeln. Der Green Monday bietet die perfekte Gelegenheit, diese Partner zu finden und sich zu vernetzen“, sagte Dorazil.

Stephan Grabmeier ergänzte: „Der Green Monday ist ein Beispiel dafür, wie wir durch Austausch und Zusammenarbeit zukunftsfähige Strategien entwickeln können. Die Geschichten und Ideen, die hier präsentiert werden, zeigen, dass Wirtschaft und Ökologie Hand in Hand gehen können.“ Bernhard Steimel, Mitinitiator des Green Monday, betonte die Chancen, die sich durch die regulatorischen Anforderungen ergeben: „Es geht nicht nur um die Pflichten und Risiken, sondern vor allem um die Chancen. Unternehmen, die frühzeitig auf Nachhaltigkeit setzen, können sich einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil verschaffen.“

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Der nächste Green Monday findet am 26. August 2024 erneut in Düsseldorf statt.

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