
Zur neuen Livestreaming-App Meerkat, die eng gekoppelt ist mit Twitter, gab es höchst unterschiedliche Reaktionen: Alter Hut, schlecht gemacht, neuer Stern am Social Web-Himmel, warum keine Archivierung, bislang nur sinnlose Spontan-Livestreams, bescheuerte Hochkant-Videos oder smarte Interaktions-Plattform für Bewegtbilder – so ungefähr kann man die Kommentare in den vergangenen Tage zusammen fassen.
Sehr guter und ausführlicher Beitrag von @fiene: "Meerkat – diese App ist das nächste große Ding im Internet": http://t.co/kWQg6X804y
— @Michaela (@MichaelaBrandl) March 12, 2015
#Meerkat ist sicher die schlechteste Livestreaming App mit den größten Einschränkungen und trotzdem spielen alle verrückt. #Verrückt
— @Ruhrnalist (@Ruhrnalist) March 11, 2015
wie die Video-App #meerkat das Twitter-Biotop für Livestreaming nutzt http://t.co/bW2pNZ3UAO @fiene
— Klaus Eck 👍 (@klauseck) March 12, 2015
"Meerkat in not so much about ephemerality, it's about how to make you comfortable live-streaming." says @benrbn, co-founder of @AppMeerkat
— Niv Dror (@NivDror) March 12, 2015
Die beliebtesten Motive auf Meerkat scheinen mir leere Sofas und Schuhe zu sein.
— Thomas Knüwer (@tknuewer) March 11, 2015
RT @ChristophKappes: Meerkat: … Live-Stream-App für Marken und Medien, Horizont http://t.co/lR30SqkASD
Und Zack ist Meerkat tot 😉— egghat НетBойне (@egghat) March 13, 2015
Beim heute startenden Digital-Festival South by Southwest im texanischen Austin planen die Meerkat-Macher den großen Wurf:
„Wir bauen eine spezielle Seite, die aus drei Komponenten besteht: Es wird ein Line-up geben, wo jeder sehen kann, wer zur Konferenz geht und Meerkat nutzt. Dann werden wir die Top 10 der geplanten Meerkat-Sessions auflisten. Und dann kann man sich noch anzeigen lassen, welche Meerkat-Livestreams die meisten Interaktionen haben. Also die meisten Zuschauer, die meisten Kommentare“, erläutert Ben Rubin im kress.de-Interview.
Meerkat ist ein sehr flüchtiges Medium für die Twitter-Echtzeitkommunikation. Roman Rackwitz brachte mich bei seinem Livestreaming-Test mit dem Erdmännchen-Dienst auf die Idee, die synchrone Ausrichtung mit einem asynchronen Dienst zu koppeln. Ich werde also heute um 11 Uhr das Autorengespräch mit Jürgen Stäudtner über sein neues Buch „Innovationsstau“ mit Hangout on Air UND Meerkat live streamen.
Beim Live-Hangout habe ich ja den virtuellen Rekorder namens Youtube im Rücken, was den eigentlichen Vorteil der Anwendung ausmacht, bei Meerkat habe ich die enge Anbindung an mein Twitter-Netzwerk.
In 3 hours: Livestream zum Live-Hangout-Autorengespräch mit Jürgen Stäudtner #Innovationsstau #meerkat http://t.co/UAHRWiiBuL
— gsohn (@gsohn) March 13, 2015
Kommentieren kann man also entweder über den Frage-Button der Google Plus-Eventseite oder über den Chat von Meerkat. Mal schauen, bei welchem Dienst die Interaktionen und die Aufmerksamkeitsspirale besser laufen. Man hört und sieht sich gleich im doppelten Livestream 🙂
War dann sogar ein dreifacher Livestream 🙂 http://bambuser.com/v/5346526
Guter Start schon einmal. Was ich mit der Kopplung meinte war, dass bei einer Aufzeichnung die nicht life ist, Meerkat evtl. die Möglichkeit gibt eine Life-behind-the-scenes Aktion zu machen und so mehr Möglichkeiten zur Interaktion bildet. Wenn man eh eine Lifeaufzeichnung macht, dann ist es halt ’nur‘ eine weitere Plattform. Die Frage ist halt ob es zusätzlichen Content/Nutzen bringt.
Ich verstehe Deinen Ansatz, hab ihn aber anders umgesetzt und kombiniert 🙂