Flaschenpost schlägt Feed: Hansjörg Viesels „Lager-Schaden“ und Franz Jungs Krieg gegen den betreuten Leser

Viesel, Karin Kramer Verlag, Westberliner Drucksachenenergie, gelber Umschlag, beschädigte Namen, beschädigtes Papier, beschädigte Überlieferung. Lager-Schaden. Bibliographie für den anspruchsvollen Dummkopf. Ein Titel wie ein Fund aus der Kellerluft. Lagerware. Restexemplar. Remittende. Karteikarte. Antiquariat. Dazu dieser Dummkopf, anspruchsvoll, also einer, der lesen will und dabei schon ahnt, dass Lesen eine Komplizenschaft mit dem Betrieb werden kann. Viesel führt keine freundliche Bücherkunde vor. Er führt eine Reizkartei. Carl Einstein, Theodor Lessing, Franz Jung, Otto Gross, Oskar Panizza, Hugo Ball, Benn, Marcuse, L. L. Matthias, Namen mit Brandrand, Figuren, die aus der Literaturgeschichte herausragen wie schlecht vergrabene Metallteile.

Der Name arbeitet gegen seine Einordnung

Mein leider schon verstorbener Antiquar Hansjörg Viesel schreibt, als müsse jeder Name sofort gegen seine spätere Benutzung verteidigt werden. Theodor Lessing wird ihm durch falsche Nachbarschaften gefährlich. Benn durch Diskussionen, Fallakten, linke Verdachtsroutinen. Franz Jung durch Dada-Etiketten. Otto Gross durch die süße Verdaulichkeit späterer Kulturgeschichten. Alles, was einmal aufreißend, fiebrig, gefährlich, hässlich, anziehend war, landet irgendwann im Regal, versehen mit Nachwort, Register, Klappentext, Preisaufkleber, akademischer Genehmigung.

Viesel spürt diesen Vorgang und schreibt dagegen an. Seine Bibliographie ist eine Art Gegenverzeichnis. Kein Serviceheft für Bildungsbürger. Eher ein Alarmzettel. Wer diese Namen nimmt, soll sie mit Schmutz nehmen, mit falschen Wegen, mit Streit, mit den verstörenden Resten ihrer Herkunft.

Franz Jung zerlegt die Leserbetreuung mit einem Briefsatz aus San Francisco

Der Einschub zu Franz Jung auf Seite 14 bringt das Ganze auf eine schneidende Linie. Jung reagiert auf „nach-dadaistisch“ allergisch. Dieses kleine „nach“ reicht schon. Nach-Dada, Nachklang, Nachverwertung, Nachahmung. Aus Angriff wird Stil. Aus Stil wird Rubrik. Aus Rubrik wird Antiquariatskategorie. Jung hört darin die komplette Entschärfung eines Ereignisses. Seine Abrechnung mit französischen Dada-Nachläufern als epigonalen Tröpfen kommt aus diesem Ekel vor der Ableitung. Ein Ereignis darf keine Tapete werden.

Dann der Brief vom 17. Juni 1955 aus San Francisco an St. G. Schreib im Grundsatz für dich. Für dich allein. Kümmere dich um keinen Leser. Erkläre ihm nichts. Beeinflusse ihn nicht. Jeder Mensch lebt sein eigenes individuelles Erleben. Er nimmt aus dem Text, was er braucht, zur Bestätigung oder zur Ablehnung. Gibst du diese Distanz auf, bist du als Schriftsteller verloren.

Jung schreibt aus Entfernung, Exil, Restbestand. San Francisco, 1955, weit draußen vom deutschen Betrieb, weit weg von der Möglichkeit, noch einmal als zentrale Figur herumgereicht zu werden. Dieser Satz kommt aus einer beschädigten Lebensrechnung. Er empfiehlt keine Strategie. Er verweigert die Strategie.

Schreiben ohne Dashboard, Schreiben ohne Empfangspanik

Franz Jung steht damit in größtmöglicher Entfernung zur Anmaßung der Jetztzeit. SEO, GEO, Algorithmus-Updates, Ranking-Fieber, Sichtbarkeitsangst, semantische Optimierung, Link hinein, Link heraus, Link lieber weglassen, weil die Plattform vielleicht beleidigt reagiert. Ein einzelner Link gilt plötzlich als Reichweitenbremse, mehrere Links werden vielleicht geduldet, dann wieder doch bestraft, dann soll alles nativ sein, dann zählt Verweildauer, dann Interaktion, dann Kommentarfeuer, dann Dokumenten-Slides, dann Snippets, dann Audio, dann Video, dann kurze Clips, dann lange Clips, dann Livestream, dann wieder keine Livestreams, weil das nächste Update die alte Gewissheit abräumt.

LinkedIn als Symptom: professionelle Anwesenheit unter wechselnder Wetterlage. Jeder Satz schon vor dem Schreiben verbeugt vor mutmaßlicher Ausspielung. Hat der Einstieg Zug? Ist der Absatz kurz genug? Ist der Call-to-Action weich genug? Ist das Thema anschlussfähig? Ist der Link gefährlich? Geht das als persönlicher Lernmoment durch? Kann man aus dem Text noch fünf Snippets schneiden? Muss daraus Audio werden? Reicht Audio? Braucht es Video? Soll man live gehen? Mit Untertiteln? Mit Karussell? Mit Umfrage? Mit Kommentar-Anker?

Hangout on Air war einmal Versprechen auf Echtzeit-Revolution. Jeder konnte senden, alle konnten Gespräch sein, Welt als Studio, Netz als Bühne. Dann war der Dienst weggeräumt, digitales Altgerät. Der Hype hatte seine Schuldigkeit getan. Die Revolution der Echtzeit endete als Funktionsabschaltung. Genau darin zeigt sich die Komik dieser technischen Heilsversprechen: Sie verlangen dauernde Anpassung an Apparate, die morgen ihre eigene Vergangenheit entsorgen.

Franz Jung hätte dafür vermutlich keine Geduld. Sein Satz kommt aus einem anderen Schreibbegriff. Der Text soll gar keine optimale Ausspielung suchen. Er soll keine Empfangsbedingungen simulieren. Er soll keine Maschine füttern. Er soll aus innerer Notwendigkeit entstehen, in Distanz bleiben, sich aussetzen lassen. Leser kommen später. Oder gar nicht. Sie nehmen, was sie brauchen. Sie missverstehen. Sie retten sich mit dem Text vor sich selbst. Sie lehnen ab. Sie bauen ihr eigenes kleines Gericht daraus.

Peter Higgs blamiert die Output-Religion

Peter Higgs kommt von der anderen Seite herein, aus der Physik, aus dem Teilchennebel, aus der großen geduldigen Theoriezeit, und plötzlich steht er neben Franz Jung. Kein Autor der beschädigten Moderne, eher ein Beweisstück gegen die Gegenwart. Der Mann, dessen Name am Higgs-Boson klebt, sagte 2013 dem Guardian, im heutigen akademischen System würde ihn wohl keine Universität mehr einstellen, weil er als zu wenig produktiv erschiene; nach seiner grundlegenden Arbeit von 1964 habe er weniger als zehn Arbeiten veröffentlicht.

Da ist sie wieder, die Verwertungsmaschine. Dieses Mal Universität. Wissenschaftsbetrieb. Impact. Assessment. Paperzahl. Drittmittel. Sichtbarkeit. Zitationskonto. Produktivität als Ersatzreligion. Der langsame Gedanke steht am Schalter und hat die falschen Formulare dabei.

Higgs sprach über Physik und traf die gesamte Gegenwart. Eine Idee, die Jahrzehnte braucht, passt schlecht in Quartalsberichte des Geistes. Der Apparat will Zeichen von Aktivität. Er will Lieferung. Er will Kurven. Er will Output, der sich zählen lässt. Was sich kaum zählen lässt, gilt als Risiko, Leerlauf, Luxus, Exzentrik, Verdachtsfall. Dabei entstehen die großen Verschiebungen oft gerade in dieser Zone: langsam, unübersichtlich, ohne Sofortnutzen, ohne gute Präsentationsfolie.

Ein Kommentar des Physikers Peter Woit griff damals die Passage auf, in der Higgs sagte, er könne sich kaum vorstellen, in der heutigen akademischen Atmosphäre genug Ruhe gehabt zu haben, um 1964 seine Arbeit zu tun. Das trifft die Stelle, an der der Vergleich mit Jung scharf wird. Sobald der Autor seine Distanz preisgibt, ist er verloren. Bei Higgs heißt der Verlust anders: Sobald der Forscher seine Denkzeit an die Metrik abtritt, wird Erkenntnis beschädigt. Durch Betrieb. Durch Erwartungsmanagement. Durch die feine tägliche Dressur, bei der jeder lernt, die eigene Arbeit so zu bauen, dass sie auswertbar wirkt.

Man sollte Higgs dabei nicht zum Heiligen des einsamen Genies ausstopfen. Wissenschaft ist Arbeit vieler. Apparate, Labore, Teams, Generationen, Berechnungen, Korrekturen, Irrtümer, Milliardenmaschinen. Das Higgs-Boson wurde nicht im Studierzimmer bestätigt. Gerade deshalb ist das Beispiel so giftig: Sogar kollaborative Wissenschaft braucht Räume, in denen Denken nicht sofort als Kennzahl antreten muss. Zusammenarbeit ist kein Problem. Bürokratisierte Fantasielosigkeit ist eins.

Für Viesels Lager-Schaden ist Higgs ein später Verwandter aus fremdem Fach. Auch hier wird das Nicht-Verwertbare verdächtig. Auch hier gilt derjenige als schwierig, der nicht dauernd liefert. Auch hier gewinnt der Betrieb gegen die langsame Form. Jung wirft Flaschenpost ins Meer. Higgs braucht Frieden und Zeit für einen Gedanken, der erst viel später messbar wird. Die Gegenwart antwortet beiden mit Dashboard, Formular, Update, Reichweitenversprechen, Evaluationsbogen. Schlechte Komödie. Teure Komödie.

Heiner Müllers Flaschenpost passt besser als jede Plattformlehre

Der Heiner-Müller-Satz von der Flaschenpost trifft mitten in diese Jung-Zone: „Ich kann nur noch Texte herstellen für Flaschenpost.“ Auswerfen. Treiben lassen. Aufgreifen. Nachladen. Keine Romantik der Wirkungslosigkeit. Eine andere Ökonomie der Wirkung. Ohne Sofortmessung. Ohne Kurvenfetisch. Ohne den Zwang, innerhalb der ersten Minuten Zeichen von Leben zu bekommen.

Flaschenpost ist radikal unprofessionell im Sinne der Plattformlogik. Kein Timingfenster. Kein Engagement-Peak. Kein A/B-Test des Korkens. Kein Dashboard für Strömung, Salz, Glas, Wind, Zufall. Der Text schwimmt. Vielleicht erreicht er jemanden. Vielleicht Jahre später. Vielleicht beschädigt. Vielleicht als Fragment. Vielleicht in einer Lage, die der Absender nie berechnen konnte.

Das macht Flaschenpost überlegen gegenüber der hektischen Optimierungsreligion. Sie respektiert die Fremdheit des Empfängers. Sie lässt dem Leser sein eigenes individuelles Erleben, wie Jung es formuliert. Sie drängt sich ihm nicht als betreuter Erkenntnisparcours auf. Sie kommt an oder geht unter. Beide Möglichkeiten gehören zur Form.

Viesel sammelt Flaschen aus fremden Jahrhunderten

So gelesen ist Viesels Lager-Schaden selbst eine Strandbegehung. Er hebt Flaschen auf, die andere fortgeworfen haben. Lessing. Jung. Gross. Panizza. Ball. Einstein. Benn. Manche Botschaften sind verschmiert, manche enthalten Gift, manche riechen nach Pathos, manche nach Niederlage. Viesel sortiert sie keineswegs friedlich. Er schüttelt sie. Er beschimpft die falschen Finder. Er misstraut den wohlmeinenden Rettern. Er weiß, dass jede Wiederentdeckung sofort von Betrieb und Markt bedrängt wird.

Franz Jung wird dabei zur Prüffigur. Wer Jung als nach-dadaistischen Sonderling ablegt, hat ihn schon erledigt. Wer ihn als Abenteuerbiographie konsumiert, auch. Jung verlangt Distanz. Keine Leserumarmung. Keine Wirkungspflege. Keine Erklärungsgymnastik. Der Autor, der dem Leser zu nahe kommt, verliert seine Arbeit an dessen Erwartungen.

Otto Gross als Infektion gegen saubere Regale

Otto Gross gehört in diese Kartei, weil er sich jeder glatten Unterbringung entzieht. Psychoanalyse, Anarchismus, Sexualrevolte, Ascona, Vaterkrieg, Begehren, Selbstzerstörung, Erlösungsfuror. Gross ist kein bequemes Kapitel. Er ist eher ein Symptom, das durch mehrere Bücher gleichzeitig wandert. Sobald man ihn festlegt, wird er kleiner. Gerade deshalb passt er zu Viesel. Gross ist einer jener Namen, die bei jeder Ordnung sofort die Ränder verschmutzen.

Das macht ihn für die Gegenwart unangenehm. Die Gegenwart liebt etikettierte Abweichung. Gut beschrifteter Widerspruch ist verwertbar. Gross aber kommt als Gemisch. Theorie und Leben, Begehren und Zerstörung, Befreiung und Katastrophe. Wer daraus eine saubere Linie macht, verliert die eigentliche Unruhe.

Theodor Lessing gegen die Wärme der Gedenkzimmer

Bei Theodor Lessing wird die Sache noch kälter. Lessing wird gern in die Figur des Ermordeten, Verkannten, Frühwarners gebracht. Alles richtig, alles zu glatt, sobald es die Schärfe seiner Texte beruhigt. Viesel scheint diese Beruhigung zu fürchten. Lessing darf kein schöner Gedenkname werden. Er bleibt der Gereizte, der Diagnostiker, der Unbequeme, der in falscher Nachbarschaft sofort wieder beschädigt wird.

Das ist Viesels Misstrauen gegen Erinnerung als Betrieb. Erinnerung kann Namen retten und gleichzeitig verharmlosen. Sie hängt ein Schild an die Tür und sperrt damit die Gefahr ein.

Benn ist bei Viesel der Test auf Ambivalenzfähigkeit. Sobald Benn auftaucht, kommt die deutsche Literatur mit ihrer Fallaktenlust. Expressionismus, 1933, Irrtum, Kälte, Form, Medizin, Nachkrieg, späte Artistik. Alles bekannt, alles zu schnell verfügbar. Viesel nutzt Benn als Störkörper gegen moralisch saubere Sortierung. Benn ist kein bequemer Autor, kein bequemer Name, kein bequemer Fall. Er bleibt in der Diskussion wie ein Splitter unter der Haut.

Antiquarischer Dienst am lesenden Schaden

Wer Viesels Namen folgen will, landet zwangsläufig bei ZVAB, bei Preis, Zustand, Fehlstelle, Rückenknick, Stempel, Exlibris, Versandkosten. Franz Jung ist dort mit Werke / Spandauer Tagebuch, Edition Nautilus, 1984, nachgewiesen; ZVAB führt außerdem eine breite Suche zu Franz-Jung-Werken mit zahlreichen Treffern.

Oskar Panizzas Das Liebeskonzil. Eine Himmelstragödie in fünf Aufzügen erscheint bei ZVAB in vielen Treffern; ein Einzeltreffer nennt eine Ausgabe mit 78 Seiten und miteingebundenem Originalumschlag.

Für Otto Gross führt der antiquarische Weg häufig über Emanuel Hurwitz’ Otto Gross. Paradies-Sucher zwischen Freud und Jung; ZVAB weist entsprechende Ausgaben nach.

Carl Einstein führt bei ZVAB zu Bebuquin oder Die Dilettanten des Wunders und zu Materialien um Negerplastik; die Treffer zeigen genau jene Mischung aus Werk, Nachdruck, Kommentar und Sammlerstück, die zu Viesels beschädigter Überlieferung passt.

Diese Verfügbarkeit ist beweglich. Antiquariat heißt: Heute auftauchend, morgen verkauft, übermorgen erneut eingestellt, teurer, billiger, fleckiger, besser erhalten, falsch beschrieben. Genau darin liegt der passende Zugriff auf Viesel. Keine glatte Bibliothek. Eher Jagd durch Ruinen mit Suchmaske.

Der Leser nimmt, was ihn trifft, und lässt den Rest treiben

Franz Jung räumt mit der freundlichsten Selbstlüge des Schreibens auf: dass der Autor seinen Leser erreichen könne wie ein Zug seinen Bahnhof. Jung glaubt daran gerade nicht. Der Leser ist kein Zielpunkt. Er ist ein fremdes Leben. Er nimmt aus dem Text, was ihm passt, was ihn verteidigt, was ihn reizt, was ihn abstößt. Der Autor kann diesen Vorgang kaum steuern. Jede Steuerungsfantasie endet in schlechter Pädagogik.

Damit trifft Jung die Plattformgegenwart an ihrer empfindlichsten Stelle. Diese Gegenwart lebt von der Behauptung, Wirkung sei durch Anpassung beherrschbar. Besserer Titel, bessere Keywords, bessere Postingzeit, besseres Format, bessere Wiederverwertung. Jung setzt dagegen die kältere Wahrheit: Wirkung bleibt fremd. Der Text gehört nach dem Auswerfen nicht mehr dem Autor. Er gehört auch keiner Plattform. Er treibt.

Lager-Schaden als Gegenprogramm zur Optimierungsdressur

Viesels Heft gewinnt dadurch eine Aktualität, die ihm selbst wahrscheinlich verdächtig wäre. Es steht quer zur dressierten Schreibgegenwart. Gegen Content als Futter. Gegen Autoren als Algorithmuspfleger. Gegen Leser als zu aktivierende Zielmasse. Gegen den Reflex, jeden Satz sofort in Format, Kanal, Clip, Snippet, Linklogik, Verweildauer und Ausspielchance zu zerlegen.

Die bessere Figur bleibt die Flasche. Glas, Zettel, Korken, Meer. Ein Text, der lange genug ohne Betreuung überlebt. Ein Satz, der keinen täglichen Plattformbefehl braucht. Ein Name, der nach Jahrzehnten wieder an den Strand gespült wird und noch immer Ärger macht.

Viesel sammelt solche Flaschen. Franz Jung erklärt, weshalb man sie nicht mit Gebrauchsanweisung versehen sollte. Heiner Müllers Bild gibt der Sache die schönste Transportform. Peter Higgs liefert das wissenschaftliche Nachbarstück: Der Gedanke, der zählen soll, bevor er reif ist, wird klein gemacht. Der Rest ist Treiben.

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