Als Diskutanten haben bereits Doris Schuppe, Thorsten Ising, Gerhard Schröder, Falke Hedemann, Rolf Reinhardt und meine Wenigkeit zugesagt. Das Ganze geht um 17 Uhr los. Den Livestream werde ich auch hier einbetten. Bin gespannt.
Die erste Session wird mit Oliver Gassner starten, der das Buch „Professionell kommunizieren mit Google+“ geschrieben hat. Die Hangout-Gespräche sollen maximal 30 Minuten lang werden. Entspricht also den Sessions unserer Blogger Camps.
Thema: Hangouts – Vorteile, Ideen, was kann es – wie geht es, wofür ist es gut. Tipps zum Einsatz für Schulen, Trainings und Co.
In seinem sehr nützlichen Ratgeber, der im Pearson-Verlag erschienen ist, räumt Gassner mit einigen Vorurteilen auf. Google+ sei kein Facebook-Killer, kein Ersatz für Facebook und hat eine vollkommen andere Ausrichtung als Facebook.
„Google+ soll viele einzeln stehende Dienste unter dem Dach von Google so koppeln, dass sie nahtlos ineinandergreifen und dass Kontakte, die man beispielsweise bei Google Mail hat, auch in einem anderen Dienst, beispielsweise Youtube, zur Verfügung stehen.“
Google+ fungiert eher wie ein „Kleber“. Es ist eine Plattform, die eine gemeinsame interaktive Schicht über alle Google-Angebote legen soll und aus der Google erfahren will, welche Inhalte im Web von wem geteilt werden, damit es uns bei einer Suche die Webseiten als Ergebnis anzeigen kann, die uns interessieren.
„Für die, die im Web gefunden werden wollen, Firmen, Selbstständige, Freiberufler, wird ein Verständnis für die Mechanismen von Google+ wesentlich für ihren Erfolg im Web sein“, schreibt Gassner in seinem Opus.
Zu den Vorteilen einer besseren Sichtbarkeit von Organisationen oder Personen zählt der Autor auch Videokonferenzen (Hangouts), die man kostenlos und global durchführen kann, vertraulich oder öffentlich, vergänglich oder aufgezeichnet für Youtube. “
Speziell die ‚Hangouts On Air‘, die öffentlich übertragen werden und später als Aufzeichnung bei Youtube verfügbar werden, sind wertvolle Kommunikationskanäle.“