
Hendrik Streeck (CDU, 29 %)
- Profitierte von medialer Aufmerksamkeit durch seine wissenschaftliche Expertise.
- Wird als Kandidat mit hoher Glaubwürdigkeit wahrgenommen.
- Mobilisiert auch bisher unentschlossene Wählerinnen und Wähler.
Katrin Uhlig (Grüne, 23 %)
- Setzt auf Kontinuität als amtierende Abgeordnete.
- Energiepolitik bleibt ein Kernthema, aber Mobilisierung der Anhängerschaft sinkt leicht.
Jessica Rosenthal (SPD, 18 %)
- Hat das Problem, dass die SPD bundesweit an Zustimmung verliert.
- Ihre Chancen hängen stark davon ab, ob sie unentschlossene Wählerinnen und Wähler mobilisieren kann. Sie wird wohl nicht mehr in den Bundestag kommen, da sie auf dem NRW-Listenparteitag ihrer Partei von Platz acht auf Listenplatz 34 verdrängt wurde.
Anna Heimann (FDP, 9 %)
- Überraschend gute Werte durch frischen Wind und klarem Fokus auf Bildungsthemen.
- FDP kann in Bonn überdurchschnittlich punkten.
Jürgen Repschläger (Linke, 6 %)
- Bleibt stabil, hat aber begrenztes Wachstumspotenzial.
Thomas Peter (Volt, 5 %)
- Volt hat in Bonn eine gewisse Basis, kommt aber nicht über ein Nischendasein hinaus.
Wolfgang Truckenbrodt (AfD, 7 %)
- Stößt auf starke Ablehnung in Bonn.
- Mobilisiert zwar seine Stammwählerschaft, aber bleibt deutlich unter den bundesweiten Werten der AfD.
Sonstige (3 %)