
Aufbruch heißt für Michael Bröcker, neue Formate und Ideen einfach innerhalb von wenigen Wochen, manchmal Tagen umzusetzen. „Sich abends Veranstaltungen auszudenken, die eine Woche später stattfinden. Eine ressort- und abteilungsübergreifende Zusammenarbeit, die ich so aus den Strukturen eines großen Verlags nicht kenne. Über den Tisch werfen sich hier buchstäblich die Kolleginnen und Kollegen von Marketing, Event, Business etwas zu. Wir arbeiten, wie ein Start-up arbeitet. Ein bisschen chaotisch, aber eben auch dynamisch und flexibel.“
Das sagte Bröcker im Interview mit dem DJV-Magazin „Journalist“. Gemeint war seine Zeit bei Gabor Steingart. Nun wird er ab dem 1. Januar 2024 Chefredakteur beim Pioneer-Konkurrenten Table.Media.
„Wir freuen uns, mit Michael Bröcker einen Kopf für Table.Media gewinnen zu können, der wie wenige hohe Qualitätsstandards mit großer Innovationsfreude verbindet“, soTable.Media-Gründer und -Herausgeber Sebastian Turner.
Das ist ein guter Schachzug von Turner. Der neue Chefredakteur setzt die richtigen Akzente: Man muss planen und zudem super schnell jede Woche auf das Agenda Setting reagieren. Langfrist-Ziele festlegen und taktisch im täglichen Themen-Management operieren. Man muss das Eine tun ohne das Andere zu lassen. Jeden Tag müssen wir uns das organische Wachstum in der Community hart erarbeiten nach dem Prinzip des Gebens und Nehmens.