Irgendwie fehlt mir die Liebwerteste Gichtlings-Kolumne, die ich über einen sehr langen Zeitraum für das Debattenmagazin „The European“ geschrieben habe. Der eine oder andere Abonnent von ichsagmal.com wird sich vielleicht erinnern. Mit dem Eigentümer-Wechsel ist ja dann die Mehrzahl der Kolumnisten abgehauen. Ich zählte zu den Flüchtlingen.
Ich wäre gerne viel mehr ein frecher und sprachmächtiger Spinner auf den Spuren von Rabelais:
„Gute Leute, erlauchte Zecher und ihr, liebwerteste Gichtlinge, saht ihr jemals Diogenes, den zynischen Philosophen?“ – so begann der Renaissance-Denker Francois Rabelais seine Rede. Wirtschaft, Gesellschaft und Politik brauchen eine neue Innovationskultur in seinem Sinn. Wir brauchen freche Spinner, die für frischen Wind sorgen. Auch heute noch.
