
Der Green Monday in Düsseldorf versteht sich als Plattform für Wissenstransfer und Diskussionen für Nachhaltigkeit und ESG (Environmental, Social and Governance) in Düsseldorf. Dieses Event zieht Führungskräfte, Fachexperten und Entscheidungsträger aus mittelständischen Unternehmen zusammen, die sich dem nachhaltigen Wirtschaften verschrieben haben.
Die Bedeutung von ESG für den Mittelstand wurde besonders durch die Studie „ESG im Mittelstand“ hervorgehoben. Der Green Monday bot die perfekte Gelegenheit, um aus dieser Studie und den Erfahrungen renommierter Unternehmen zu lernen. Themen wie Nachhaltigkeitsstrategien, Implementierung effektiver ESG-Maßnahmen und digitale Tools zur Erreichung von Nachhaltigkeitszielen standen im Mittelpunkt der Diskussionen.
Ein Highlight der Veranstaltung war die Teilnahme von Fachexperten aus verschiedenen Branchen, die ihre Erkenntnisse und Ansätze teilten. Unter anderem sprach ein Vertreter der Deutschen Telekom über die Entwicklung der Plattform „Telekom Nachhaltigkeitsmanager“, die mittelständische Unternehmen bei der Umsetzung ihrer Nachhaltigkeitsziele unterstützt.
Die Veranstaltung zeigte auch die zunehmende Relevanz von ESG-Themen in der Geschäftswelt. Die Diskussionen verdeutlichten, dass Nachhaltigkeit nicht nur eine ethische Verpflichtung ist, sondern auch erhebliche wirtschaftliche Vorteile mit sich bringt. Von verbesserter Reputation bis hin zu finanziellen Anreizen durch nachhaltige Geschäftspraktiken – die Teilnehmer des Green Monday waren sich einig, dass ESG ein integraler Bestandteil moderner Unternehmensführung ist.
Der erste Green Monday in Düsseldorf bot Raum für Networking und Erfahrungsaustausch. Teilnehmer hatten die Gelegenheit, sich zu vernetzen und Best Practices auszutauschen, was zur Förderung einer nachhaltigen Geschäftskultur beitragen kann.
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Green Monday im TechHub.K67
Kasernenstr. 67, 40213 Düsseldorf
Montag, 19. Februar 2024, ab 17.30 Uhr
Agenda
| 17:30 Uhr | Check-in |
| 18:00 Uhr | Begrüßung und Speed Dating Nicole Dorazil, Innovation Evangelist Stephan Grabmeier, Future Designer, Synergie Zukunft |
| 18:20 Uhr | Die Twin Transformer: Doppelte Transformation aus Nachhaltigkeit und Digitalisierung im Mittelstand – Studienhighlights Bernhard Steimel, Studienleiter, mind digital |
| 18:40 Uhr | Panel Talk mit Twin Transformern Bernhard Steimel im Gespräch mit Studienteilnehmern |
| 19:00 Uhr | Breakout-Sessions „Machen statt Reden“Zirkuläre Geschäftsmodelle in der Praxis – Cradle-to-Cradle Zertifizierung Lars Baumgürtel, CEO, ZINQWesentlichkeitsanalyse in der Praxis Alexander Rausch, Head of ESG-Consulting, Drees+Sommer Die Rolle des CDOs in der Twin Innovation Tom Oelsner, CDO, GEA |
| 19:40 Uhr | Abschlussdiskussion im Plenum Stephan Grabmeier, Future Designer, Synergie Zukunft |
| 20:00 Uhr | Demo-Night mit den Telekom-Partnern aus dem Telekom Nachhaltigkeitsmanager EcosystemInterviews in Kooperation mit Gunnar Sohn von Schubkraft-TV |
Er betonte, dass die Schwerindustrie, insbesondere im Stahlsektor, schon immer energieintensiv war und daher kontinuierlich an Energieeinsparungen gearbeitet wird. Stahl, ein sehr nachhaltiger Werkstoff, wird zu über 95% recycelt, wobei jährlich etwa 1,8 Milliarden Tonnen Stahl benötigt und rund 600-700 Millionen Tonnen als Schrott recycelt werden. Er erwähnte, dass die weltweite Stahlnachfrage weiterhin hoch ist und daher immer noch große Mengen Erz gefördert werden müssen.
In seiner Einschätzung bemerkte Thunig, dass deutsche Unternehmen im internationalen Vergleich zwar gut in der Messbarkeit von Nachhaltigkeit abschneiden, aber in Bezug auf die Erfüllung nachhaltiger Kriterien noch hinterherhinken. Er gab auch das Beispiel der Agenturbranche, wo internationale Ausschreibungen strengere Nachhaltigkeitskriterien verlangen als in Deutschland.
Thunig empfiehlt, dass Unternehmen sich weiterhin auf dem Weg der Nachhaltigkeit engagieren, sowohl in der Produktion als auch im Dienstleistungssektor. Er betonte die Wichtigkeit des betrieblichen Gesundheitsmanagements und der seelsorgerischen Betreuung von Mitarbeitenden als Teil einer ganzheitlichen Nachhaltigkeitsstrategie.
Für die Zukunft der Veranstaltungsreihe Green Monday wünscht sich Thunig eine Fortsetzung des Formats mit praxisnahen Beispielen und die Einbeziehung von Unternehmen, die gerade erst mit Nachhaltigkeitsbemühungen begonnen haben.
Luzina erklärte, dass das Facility Management eine zentrale Rolle bei der Energieeinsparung und Organisation der Liegenschaften spielt. Er wies darauf hin, dass es wichtig ist, neue Technologien zu finden, um den Energieverbrauch zu reduzieren, insbesondere in älteren Gebäuden, die über 100 Jahre alt sind. Beispiele hierfür sind der Wechsel zu Wärmepumpen und die Nutzung von Solartechnologie zur Wasserstoffproduktion.
Er sagte, dass Kostenaspekte bei Investitionsentscheidungen wichtig sind, und äußerte den Wunsch nach mehr Klarheit in der politischen Debatte, insbesondere im Hinblick auf das Gebäudeenergiegesetz. Marc war überrascht über die Komplexität der rechtlichen Aspekte und die Rolle der Wirtschaftsprüfer in Bezug auf Nachhaltigkeitsberichte.
Abschließend wünschte sich Marcel Luzina für zukünftige Veranstaltungen Workshops, um Best Practices im technischen Bereich und auf der ESG-Ebene zu diskutieren. und arbeitet für ein Unternehmen, das sich auf Hafenkräne und Hafentechnologie spezialisiert hat.
Fieder erklärte, dass das Thema Nachhaltigkeit weit über reine Kommunikation hinausgeht und konkrete Maßnahmen und Prozesse erfordert. Sie war beeindruckt von der Tiefe, mit der einige Unternehmen bereits in ihre Produktionsprozesse eingestiegen sind, um Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Insbesondere betonte sie die Bedeutung des Datenmanagements im Bereich Nachhaltigkeit.
In Bezug auf die rechtlichen Aspekte, wie die EU-Taxonomie, empfand Fieder das Thema als komplex und herausfordernd, gab aber zuversichtlich zu bedenken, dass eine frühzeitige Auseinandersetzung mit den Anforderungen machbar sei. Sie empfahl Unternehmen, entweder interne Kapazitäten für Weiterbildung zu schaffen oder Beratungsleistungen in Anspruch zu nehmen, um die Anforderungen zu erfüllen.
Fieder betonte auch die Wichtigkeit von Maßnahmen zur CO2-Reduktion und verwies auf die Bedeutung von Aspekten wie Diversität und Equal Pay. Sie merkte an, dass die jüngere Generation von Arbeitgebern zunehmend Nachhaltigkeit fordert, und erwähnte Initiativen wie das Deutschland-Ticket und Jobrad. Abschließend wies sie auf die wachsende Rolle des Finanzwesens bei der Bewertung von Nachhaltigkeitsaspekten hin.
Reaktionen zum ersten Event: „Der Green Monday scheint eine wertvolle Initiative zu sein, die den Mittelstand in Sachen Nachhaltigkeit und ESG auf den neuesten Stand bringt. Es ist großartig zu sehen, dass solche Plattformen Führungskräfte zusammenbringen, um Wissen auszutauschen und nachhaltige Strategien in ihren Unternehmen voranzutreiben.“
„Ich bin beeindruckt von der Reichweite und dem Engagement der Teilnehmer am Green Monday. Es zeigt, dass das Bewusstsein für ESG im Mittelstand wächst und ernsthaft angegangen wird. Die digitale Unterstützung durch Tools wie den ‚Telekom Nachhaltigkeitsmanager‘ scheint besonders für kleinere Unternehmen von Vorteil zu sein.“
„Es ist ermutigend zu hören, dass der Green Monday die Bedeutung von Nachhaltigkeit als wirtschaftlichen Vorteil und nicht nur als ethische Verantwortung hervorhebt. Das zeigt, dass das Thema ESG zunehmend in der Geschäftswelt verankert ist und als Schlüsselfaktor für den langfristigen Erfolg angesehen wird.“
Fragen, die in Chats aufgekommen sind: „Welche spezifischen digitalen Tools und Strategien wurden während des Green Monday vorgestellt, die Unternehmen dabei helfen können, ihre Nachhaltigkeitsziele zu erreichen?“
„Wie werden die Erfahrungen und Best Practices der Teilnehmer des Green Monday in praktische Schritte umgesetzt, um eine nachhaltige Geschäftskultur zu fördern?“
„Gibt es konkrete Beispiele dafür, wie Unternehmen nach der Teilnahme am Green Monday ihre ESG-Strategien verbessert haben?