
Ich war nicht dabei.
Wir blieben in Bonn – frischgebackene Eltern mit unserer Tochter.
Aber ein paar Geschenke von uns reisten voraus.
Meine Mutter packte aus und sagte:
„Das ist von Kuno.“
So nannte sie mich immer.
Nicht Gunnar. Kuno.
Oma freute sich, Papa kommentierte alles wie immer,
und die Kamera lief – mit all dem Durcheinander,
der Liebe, dem Lachen, dem Suchen nach der Schere,
dem „Hast du das schon geholt?“
und dem leuchtenden Baum in der Mitte.
Dann: ein Reiterumzug, Fähre, Glühwein,
und am Ende: Wärme.
Auch ohne mein Dabeisein.
„Das ist von Kuno.“
Ein Satz, der bleibt.
Ein Band, das verbindet.
Weihnachten bei den Sohns.