„Zukunft meistern“: Die Stunde der radikalen Ehrlichkeit

Wenn Anne M. Schüller am Donnerstag, den 5. Dezember um 15 Uhr die Bühne der Next Economy Open betritt, geht es nicht um die Floskel eines Wandels, der kommen könnte. Es geht um einen Wandel, der längst überfällig ist – und eine Schonfrist gibt es nicht mehr.

In einer Zeit, in der Manager die Vergangenheit glorifizieren, spricht Schüller von einem radikalen Bruch mit dem Gestern. „Greenwashing ist nicht die Rettung, sondern der Sargnagel für Unternehmen, die glauben, Fassade wäre genug,“ sagt sie, und wer genau hinhört, versteht: Diese Kritik ist nicht nur scharf, sondern bitter notwendig.

Schüller zeichnet das Bild einer Unternehmenswelt, die am Rückspiegel klebt, während der Abgrund näher rückt. „Zukunft entsteht nicht in Silos, nicht durch Alibi-Labs, die der Controller längst abgeschrieben hat. Zukunft entsteht, wenn wir handeln – jetzt, kompromisslos.“

Das Autorengespräch wird keine Beruhigungspille sein. Stattdessen bietet Schüller eine Mischung aus Unbequemlichkeit und Klarheit, die jede Entscheidungsebene aufrütteln sollte. Wer zuhört, wird verstehen: Hier geht es nicht um Managementmethoden, sondern um den Überlebensmodus der Wirtschaft.

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