Thema am Dienstag in Berlin: Employer Branding als Notwendigkeit: Die Generation Z und ihr Arbeitsplatz #vdav #vdavbranchentreff

Panel auf dem vdav-Branchentreff in Berlin: Julia Carloff-Winkelmann, Dance / Caroline Scarlett Grammatik, Dance / Johanna Heise, Heise-Gruppe. Moderation: Gunnar Sohn

Gibt es noch Punkte, die ich aufgreifen sollte?

In den nächsten 15 Jahren wird sich die deutsche Wirtschaft drastisch wandeln: Die Baby-Boomer arbeiten nicht mehr, auf dem Arbeitsmarkt fehlen dann mehr als fünf Millionen Erwerbstätige. Haben die Unternehmen darauf schon reagiert?

War Of Talents.

Robotik, KI und Automatisierung können den Verlust an Arbeitskräften nicht kompensieren.

Arbeitnehmer-Markt.

Welche Rekrutierungsstrategien sind gefragt?

Was läuft in Startups und Familienunternehmen?

Was läuft in vielen Unternehmen falsch, wenn rund 75 Prozent Dienst nach Vorschrift machen oder innerlich gekündigt haben?

Aufstieg von Führungskräften verläuft nach fachlicher Qualifikation aber nicht nach Fähigkeiten für Mitarbeiter-Verantwortung. Wie kann man das ändern?

Was bedeuten vor diesem Hintergrund Begriffe wie Agilität, Coopetition, Diversity, Holocracy

Permanent Beta, Remote Work Work-Life-Blending

Workation, Purpose, New Work? Alles nur Begriffsgeklingel?

95 % der Arbeitnehmenden möchten ihre

Arbeitszeit frei einteilen. Ebenso viele wollen selbst über ihre individuellen

Leistungs- und Lernziele bestimmen. Wunsch nach Flexibilität, Selbstbestimmung,

Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Gibt es Beispiele für diesen Wunsch nach Selbstorganisation?

Werden die Vorteile des mobilen Arbeitens wirklich erkannt?

Neue Orte des Arbeitens

Coworking (im ländlichen Raum)

Remote-Work als Chance für Nachhaltigkeit

Mehrheit der Beschäftigten möchte im Homeoffice arbeiten – nur jede zweite Führungskraft unterstützt diesen Wunsch. Steigerung der Lebensqualität, Umwelt schützen, Verkehrswende.

Startup-Welt:

Wie werden in der Anfangsphase eines start-ups Mitarbeiter akquiriert?

Welche Portale werden dazu genutzt? Ändern sich die später?

Welche Qualifikationen spielen bei der Auswahl von Mitarbeitern eine entscheidende Rolle?

Wer entscheidet über die Einstellung?

Welche Anforderungen stellen junge, gut ausgebildete Kandidaten heute an ihre potentiellen Arbeitgeber?

Welche Rolle spielt remote/Home-Office? Grundanforderung oder nice to have?

Gibt es irgendwelche schlechten Erfahrungen damit?

Arbeitet dance in Richtung work-life-blending (Verschmelzung von Beruf und Freizeit) oder work-life-balance (strikte Trennung beider Welten)

Spielt workation (temporäre Verlegung des Arbeitsorts) eine Rolle?

Gibt es Hierarchien oder Abteilungsstrukturen im herkömmlichen Sinn?

Urlaubsregelung – schon ausgenutzt worden?

Über den Autor

gsohn
Diplom-Volkswirt, Wirtschaftsblogger, Livestreamer, Moderator, Kolumnist und Wanderer zwischen den Welten.

1 Kommentar zu "Thema am Dienstag in Berlin: Employer Branding als Notwendigkeit: Die Generation Z und ihr Arbeitsplatz #vdav #vdavbranchentreff"

  1. du fragst, welche Themen noch interessant sein könnten. Ich habe von Simon Schaupp Das Buch „Technopolitik von unten“ gelesen. er thematisiert empirisch unterfüttert die Entwicklung und Implementierung digitaler Arbeitsleitsysteme, sprich das Phänomen der algorithmischen Arbeitssteuerung, Das offenbar zu einer immer stärkeren die Qualifizierung von Arbeit führt, zu einer Qualifikation Abwertung, was zu einer Flexibilisierung des Arbeitskräfte Einsatz führt und mittelfristig zu einer kybernetischen Proletarisierung. Während also alle Welt Angst hat vor Automatisierung und Robotic, sprich: den Verlust von Arbeitsplätzen und Arbeit an die Maschinen, zeigt Schaupp auf, dass derzeit in ganz andere Richtungen, sprich in die genannten, investiert wird. ich finde das ein spannendes Thema: Arbeit wird immer stärker D qualifiziert, die Steuerung und Kontrolle immer stärker an Algorithmen zurück gebunden, die Arbeit dadurch stark entmenschlicht und zunehmend prekarisiert: „Das Cyberproletariat ist also eine weltweite Arbeiter:innenklasse, die die Aufgabe hat, sich selbst arbeitslos zu machen.“ (S. 248)

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