Wo ist nur die Gewerbeauskunft-Zentrale? Ein Fall für Chuck Norris

Ich habe es mir ja fast gedacht. Meine schönen Kommentare auf der Facebook-Seite der so genannten Gewerbeauskunft-Zentrale sind verschwunden. Irgendwie ist wohl der komplette Social Web-Auftritt dieser Auskunft-Spezialisten verdunstet. Schade, schade. Aber schlau wie ich bin (Eigenlob), hatte ich ja alles sorgfältig dokumentiert. Auch meine Prosa auf Facebook:

Im Falle der Löschung meines Kommentars, hier noch einmal meine Botschaft an diese Herren: Warum benutzen Sie bei Ihrem merkwürdigen Anschreiben eine Papierform, die den Eindruck eines Amtsblattes macht? Zudem steht in Ihrer Betreffzeile überhaupt kein Angebot, sondern einfach nur “Ergänzen oder korrigieren Sie bitte bei Annahme fehlende oder fehlerhafte Daten”. Und man muss schon mit der Lupe suchen, um festzustellen, dass es sich bei Ihrem Unternehmen nur um eine GmbH handelt und so ein ziemlich überflüssiger Eintrag auch noch schlappe 569,06 Euro kostet. Das ist wohl ein Witz? Bitte verschonen Sie mich mit weiteren Schreiben. Ich werde bis zum Ende meiner Tage niemals auf so etwas eingehen.

Die liebwertesten Gichtline in der Gewerbeauskunft-Zentrale sollten daher über die Löschung oder den Social Web-Schwund nicht traurig sein. Das wird sich auf meinem Blog wohl ewig halten und andere Menschen darüber in Kenntnis setzen, was man da so alles zu erwarten hat, wenn man die Unterschrift unter dieses AmtsSchreiben setzt. Als Alternative empfehle ich die Altpapiersammlung.

Mein Blogpost solltet Ihr kräftig teilen: Nach dem Motto meiner heutigen The European-Kolumne „Teilen statt Besitzen“.

Es war ja keine Behörde: Schreiben der Gewerbeauskunft-Zentrale landet im Altpapier

Ich habe heute einen Brief bekommen. Ja, ja, das soll schon mal vorkommen. Bitte nicht wegklicken, die Geschichte kommt ja noch. Bei meinen Eindrücken möchte ich auf Rundumschläge verzichten, um keine Abmahnung zu kassieren. Man kann ja nie wissen. Aber die ersten Impulse beim öffnen dieses Briefes sind wichtig. Ich dachte nämlich sofort an die Stadt Bonn. Und beim lesen ging es um eine Gewerbeauskunft. Welcher wiehernde Amtsschimmel ist hier unterwegs, um mich als Verlag, nein sogar als VERLAGE einzustufen? Das war mein erster Gedanke. Gut, dass meine Frau gerade neben mir stand und zur Lektüre keine Lesebrille benötigt, um die kleine Schrift in der Absenderzeile entziffern zu können. Mit meinen 51 Lenzen habe ich da so meine Schwierigkeiten.

Dieser Laden ist gar kein Amt, keine Finanzbehörde, keine staatliche Aufsicht, kein Du-bist-jetzt-ein-Gewerbe-Entscheider und musst mehr Steuern zahlen. Es ist ein kommerzieller Auskunftsdienst, eine GmbH. Es ist die „GWE GmbH-Gewerbeauskunft-Zentrale“ mit Sitz in Düsseldorf. Von denen habe ich noch nie was gehört. Meine Frau schon. Bei ihrem Arbeitgeber ist das Schreiben noch teuer in Erinnerung geblieben. Nun denn. Das Blatt Papier ist sehr dünn, wurde von mir durchgerissen und in den Mülleimer für Altpapier geworfen.

Doch dann holte ich „den Brief“ wieder aus dem Abfall raus, da es doch Sinn macht, meine ersten gedanklichen Impulse auf der Facebook-Seite der Gewerbeauskunft-Zentrale zu veröffentlichen und auch die Leser des ichsagmal-Blogs mit diesem Schreiben zu beglücken. Zur Sicherheit habe ich meinen Kommentar dann auf meinem Account noch einmal gepostet – er könnte ja verlorengehen 😉

Im Falle der Löschung meines Kommentars, hier noch einmal meine Botschaft an diese Herren: Warum benutzen Sie bei Ihrem merkwürdigen Anschreiben eine Papierform, die den Eindruck eines Amtsblattes macht? Zudem steht in Ihrer Betreffzeile überhaupt kein Angebot, sondern einfach nur „Ergänzen oder korrigieren Sie bitte bei Annahme fehlende oder fehlerhafte Daten“. Und man muss schon mit der Lupe suchen, um festzustellen, dass es sich bei Ihrem Unternehmen nur um eine GmbH handelt und so ein ziemlich überflüssiger Eintrag auch noch schlappe 569,06 Euro kostet. Das ist wohl ein Witz? Bitte verschonen Sie mich mit weiteren Schreiben. Ich werde bis zum Ende meiner Tage niemals auf so etwas eingehen.

An dieser Stelle sei noch darauf hingewiesen, dass man das Antwortschreiben „kostenlos“ an dieses Unternehmen in Düsseldorf „faxen“ kann. Das ist ja schier unglaublich. Aber nein, liebwerteste Gichtlinge der Gewerbeauskunft-Zentrale, diese Faxen mache ich nicht mit. Das Schreiben landet aber an einem sinnvollen Ort: In der Altpapiertonne der Stadtwerke.

Und dann sollte man sich noch die WDR-Sendung anschauen: