Die Rentenversicherung will dich brechen: Selbständige im Würgegriff eines Systems, das dich kaputtmacht

Deutschland, 2024. Die Rentenversicherung wälzt sich durch die Realität wie ein unaufhaltsamer, riesiger Bürokratiepanzer. Es geht nicht darum, Menschen zu helfen, irgendwen abzusichern – es geht um Kontrolle. Und wer steht im Weg? Die Kleinstunternehmen, die Freiberufler, die letzten freien Geister in einem Land, das sich selbst im Würgegriff seiner eigenen Vorschriften gefangen hält.

Und was macht die Rentenversicherung? Sie kommt mit einem bayrischen Urteil um die Ecke und sagt: „Das hier, das nehmen wir jetzt als Blaupause.“ Ein Urteil, das besagt, dass Fitnesstrainer in Studios, die nach Stunden bezahlt werden, keine Selbständigen mehr sind. Scheinselbständig, so nennen sie das. Und auf einmal? Bam! Tausende Yogalehrer, Tanztrainer, Musiker werden als Scheinwesen deklariert, denen die Freiheit abgesprochen wird, für sich selbst zu entscheiden, wie sie arbeiten. Anstellen lassen oder aufhören, so lautet die Devise.

Es geht nicht um den Schutz der Menschen, es geht nicht um Gerechtigkeit. Es geht um das System, das sich selbst aufrechterhält, indem es die kleinen Leute in die Mühlen seiner Regeln wirft. Wer zwei Auftraggeber hat? Egal. Wer selbst entscheidet, wann und wie er arbeitet? Egal. Die Rentenversicherung wühlt sich durch jede Kleinigkeit, stellt Studios, Lehrer, Künstler unter Generalverdacht und sagt: „Du bist jetzt Angestellter.“ Scheinselbständig. Als ob Selbständigkeit eine Art Illusion wäre, ein Verbrechen. Sie nimmt ein Urteil und macht daraus ein Netz, in dem plötzlich jeder zappelt. Es geht um die Abhängigkeit von einem System, das nicht will, dass du frei arbeitest. Lieber sollst du klein, still und unter Kontrolle sein.

Und dann? Dann kommen die Betriebsprüfungen. Sie sollen alle vier Jahre stattfinden, rückwirkend versteht sich. Es wird nicht nur die Gegenwart geprüft, nein, es wird zurückgeschaut. Vier Jahre! Sozialabgaben, Säumniszuschläge, Bußgelder – und plötzlich droht dem Yogastudio die Insolvenz, weil irgendein Prüfer der Meinung ist, dass die Selbständigen, die seit Jahren frei arbeiten, eigentlich nie frei waren. Die Rentenversicherung will die Kleinen fressen, will sie in ein System pressen, das sie nicht verstehen und nie brauchen wollten.

Was bleibt den Selbständigen? Sie sammeln Unterschriften, schreien auf, 47.714 Menschen, die sagen: „Das kann nicht wahr sein!“ Aber wird es gehört? Es ist, als ob man gegen eine Wand redet, die so dick ist, dass sie keinen einzigen Laut durchlässt.

Bitte unterstützt die Aktion mit Eurer Unterschrift.

2 Gedanken zu “Die Rentenversicherung will dich brechen: Selbständige im Würgegriff eines Systems, das dich kaputtmacht

  1. Alba 1508

    Als freiberuflich Tätiger aber keine eigene ausreichende Altersversorgung vornehmen und im Alter der Allgemeinheit dann auf der Tasche liegen. Kann auch nicht richtig sein …
    Selbstständigkeit ja, dann aber auch konsequent und vollumfänglich.

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