Transformation, Innovation und Change Management: Experten schildern Erfolgsstrategien #SAPTF24

Vortrag von Georg Kästle, CDO & CIO, VOLLMER WERKE Maschinenfabrik

Georg Kästle:

„Hallo und herzlich willkommen! Mein Name ist Georg Kästle, und ich bin der CDO und CIO bei VOLLMER WERKE Maschinenfabrik. Heute möchte ich über die Bedeutung der mitarbeiterzentrierten Gestaltung von SAP-Transformationen im Mittelstand sprechen.

Einführung und Hintergrund:

„Die Digitalisierung und die Einführung von SAP S/4HANA sind für viele mittelständische Unternehmen eine große Herausforderung. Bei VOLLMER haben wir früh erkannt, dass der Schlüssel zum Erfolg in der Einbindung und Befähigung unserer Mitarbeiter liegt.“

Mitarbeiterzentrierter Ansatz:

„Unser Ansatz ist es, die Mitarbeiter in den Mittelpunkt der Transformation zu stellen. Das bedeutet, dass wir umfangreiche Schulungen und Fortbildungen anbieten, um sicherzustellen, dass jeder Mitarbeiter die notwendigen Fähigkeiten und das Wissen hat, um mit den neuen Technologien effektiv zu arbeiten.“

Best Practices:

  • Kommunikation: „Offene und transparente Kommunikation ist entscheidend. Wir haben regelmäßige Informationsveranstaltungen und Q&A-Sessions organisiert, um Fragen zu klären und Bedenken auszuräumen.“
  • Schulung und Training: „Wir haben ein umfassendes Schulungsprogramm entwickelt, das sowohl grundlegende als auch fortgeschrittene Themen abdeckt. Dazu gehören E-Learning-Module, Workshops und persönliche Schulungen.“
  • Feedback und Anpassung: „Wir ermutigen unsere Mitarbeiter, Feedback zu geben und ihre Erfahrungen zu teilen. Dieses Feedback nutzen wir, um unsere Schulungsprogramme kontinuierlich zu verbessern.“

Erfolge und Ergebnisse:

„Dank unseres mitarbeiterzentrierten Ansatzes konnten wir die SAP S/4HANA-Transformation erfolgreich umsetzen. Unsere Mitarbeiter fühlen sich befähigt und sind motiviert, die neuen Systeme zu nutzen und weiterzuentwickeln. Dies hat zu einer höheren Produktivität und Effizienz in unserem Unternehmen geführt.“

„Die digitale Transformation ist eine Reise, die sowohl Herausforderungen als auch Chancen bietet. Mit einem starken Fokus auf die Einbindung und Befähigung der Mitarbeiter können mittelständische Unternehmen diese Reise erfolgreich meistern.“

Vortrag von Katharina Fischer, Global Change Lead SAP S/4HANA Transformation, Heidelberg Materials

Katharina Fischer sprach auf dem SAP Training and Adoption Forum 2024 über die Rolle des Change Managements bei der SAP S/4HANA-Transformation von Heidelberg Materials. Hier sind die wesentlichen Punkte ihres Vortrags:

1. Bedeutung des Change Managements:
Fischer betonte, dass Change Management entscheidend für den Erfolg und die Nachhaltigkeit von Transformationsprojekten ist. Es geht darum, die Akzeptanz der Mitarbeiter zu gewinnen und Widerstände zu minimieren.

2. Strategien zur Mitarbeiter-Einbindung:

  • Kommunikation: Eine klare und konsistente Kommunikationsstrategie ist essenziell. Fischer erklärte, dass regelmäßige Updates und transparente Informationen helfen, Vertrauen zu schaffen und Missverständnisse zu vermeiden.
  • Schulung und Training: Um sicherzustellen, dass alle Mitarbeiter die neuen Systeme effektiv nutzen können, werden umfangreiche Schulungsprogramme angeboten. Diese umfassen sowohl klassische Schulungen als auch E-Learning-Module und praktische Workshops.
  • Feedback und Anpassung: Kontinuierliches Feedback von den Mitarbeitern ist wichtig, um den Transformationsprozess laufend zu verbessern. Fischer betonte, dass Heidelberg Materials eine Kultur des offenen Dialogs pflegt, um auf Bedürfnisse und Bedenken der Mitarbeiter einzugehen.

3. Herausforderungen und Lösungen:
Fischer sprach auch über die Herausforderungen, die mit großen Transformationsprojekten einhergehen. Dazu gehören technologische Umstellungen, Prozessveränderungen und die Anpassung der Unternehmenskultur. Sie hob hervor, dass ein flexibler und anpassungsfähiger Ansatz notwendig ist, um diesen Herausforderungen zu begegnen.

4. Erfolgsfaktoren:
Zum Abschluss ihres Vortrags nannte Fischer einige Schlüsselfaktoren für den Erfolg der Transformation:

  • Engagement des Managements: Die Unterstützung und das Engagement der Führungsebene sind unerlässlich.
  • Mitarbeiterbeteiligung: Die Einbindung der Mitarbeiter in den Veränderungsprozess von Anfang an fördert die Akzeptanz und Motivation.
  • Kontinuierliche Verbesserung: Ein iterativer Ansatz, bei dem regelmäßig überprüft und angepasst wird, stellt sicher, dass der Transformationsprozess effektiv und nachhaltig ist.

Katharina Fischer unterstrich, dass durch gezieltes Change Management und die aktive Einbindung der Mitarbeiter die SAP S/4HANA-Transformation bei Heidelberg Materials erfolgreich umgesetzt werden konnte, was zu einer höheren Effizienz und Produktivität führte.

Dr. Sirkka Freigang von rooom hielt einen Vortrag über die Schaffung „magischer Momente“ beim Lernen.

Sie betonte, dass diese besonderen Momente durch immersive und interaktive Lernerfahrungen erreicht werden können. Hier sind die wesentlichen Punkte ihres Vortrags:

  1. Immersive Technologien: Dr. Freigang hob hervor, wie Augmented Reality (AR) und Virtual Reality (VR) das Lernen transformieren können. Diese Technologien ermöglichen es den Lernenden, in realistische Szenarien einzutauchen und praktische Erfahrungen zu sammeln, ohne physisch anwesend sein zu müssen.
  2. Interaktive Lernerfahrungen: Sie betonte die Bedeutung von Interaktivität im Lernprozess. Lernplattformen sollten Funktionen wie Gamification, Simulationen und Echtzeit-Feedback integrieren, um die Lernenden zu motivieren und ihr Engagement zu fördern.
  3. Personalisierung: Dr. Freigang sprach über die Notwendigkeit, Lerninhalte an die individuellen Bedürfnisse und Präferenzen der Lernenden anzupassen. Dies kann durch adaptive Lernsysteme erreicht werden, die sich an das Tempo und den Fortschritt der Nutzer anpassen.
  4. Kollaboratives Lernen: Sie unterstrich die Vorteile von kollaborativen Lernumgebungen, in denen Lernende miteinander interagieren, Ideen austauschen und gemeinsam Lösungen erarbeiten können. Solche Umgebungen fördern Teamarbeit und soziale Lernprozesse.
  5. Praxisorientiertes Lernen: Abschließend betonte sie, wie wichtig es ist, theoretisches Wissen durch praxisorientierte Übungen und Fallstudien zu ergänzen. Dies hilft den Lernenden, das Gelernte in realen Kontexten anzuwenden und besser zu verstehen.

Durch diese Ansätze können laut Dr. Freigang magische Momente im Lernprozess geschaffen werden, die nicht nur das Lernen besser machen, sondern auch nachhaltiger und motivierender gestalten.

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