Rezension: Durchbruch der Künstlichen Intelligenz – Auch beim Prompt Engineering gilt: Shit in, Shit out

Der Gastbeitrag von Peter Buxmann in der FAZ beschäftigt sich mit dem Thema des Durchbruchs der Künstlichen Intelligenz (KI) und den Auswirkungen, die dieser auf die Gesellschaft hat. Der Universitätsprofessor für Wirtschaftsinformatik analysiert die aktuellen Entwicklungen und stellt die Frage, wer von der KI-Revolution profitiert und was die Zukunft bringen wird.

Im Jahr 2023 wurden täglich neue Produkte und Dienstleistungen im Feld der KI angekündigt und auf den Markt gebracht. Unternehmen wie Open AI haben eine beeindruckende Geschwindigkeit vorgelegt und kontinuierlich neue Modelle und -Anwendungen entwickelt. Die KI hat auch den Elfenbeinturm verlassen und ist in der breiten Öffentlichkeit angekommen. KI-basierte Sprachassistenten, autonomes Fahren und medizinische Diagnoseunterstützung sind nur einige Beispiele für den Einfluss der KI auf unseren Alltag.

Neben den großen Technologieunternehmen setzen auch immer mehr Start-ups auf KI und integrieren sie in ihre Geschäftsmodelle. Sowohl große Softwareanbieter als auch kleinere Unternehmen nutzen KI, um ihre Produkte und Dienstleistungen zu verbessern. Die Integration von KI in Software wird in Zukunft zur Normalität werden, so SAP-Produktvorstand Thomas Saueressig.

Die Gewinner der KI-Entwicklungen im Jahr 2023 waren unter anderem Open AI und Microsoft, die maßgeblich an der Entwicklung beteiligt waren. Aber auch andere Unternehmen wie Nvidia profitierten vom Boom. Es gab jedoch auch Enttäuschungen, wie zum Beispiel fehlerhafte Demos und bizarre interne Konflikte bei Open AI und Google.

Die wirtschaftliche Bedeutung der neuen KI-Sprachsysteme ist noch nicht abschließend zu bewerten. Studien zeigen jedoch, dass der Einsatz von KI-Modellen wie ChatGPT zu Zeitersparnis, besserer Textqualität und höherer Mitarbeiterzufriedenheit führen kann. Unternehmen nutzen KI auch, um ihre Prozesse zu verbessern, insbesondere im Wissens- und Servicemanagement.

Es gibt jedoch auch Herausforderungen im Umgang mit KI. Anwendungen wie ChatGPT können „halluzinieren“ und unsinnige Inhalte generieren, ohne dass die Entwickler den genauen Grund dafür kennen. Das liegt allerdings häufig an idiotischen Eingaben. Auch beim Prompt Engineering gilt: Shit in, Shit out.

Im Jahr 2023 gab es eine Vielzahl von Produkten und Start-ups, die das Label „Künstliche Intelligenz“ für sich beanspruchten, ohne einen klaren Zusammenhang zur KI zu haben. Dies führte zu einem Wettbewerb um Aufmerksamkeit und Geld. Die Angst vor einer Superintelligenz und deren Auswirkungen auf die Menschheit erlebte eine Renaissance. Es gibt jedoch unterschiedliche Meinungen dazu, wie realistisch diese Bedenken sind.

KI kann grundsätzlich für gute und problematische Zwecke eingesetzt werden. Es gibt Diskussionen über den Einfluss von KI auf Diskriminierung und die Frage, ob KI böse ist. Dabei liegt die Verantwortung nicht nur bei den Algorithmen, sondern auch bei den von Menschen bereitgestellten Trainingsdaten.

Im Jahr 2024 werden wir weiterhin eine rasante Entwicklung der KI erleben. Multimodale Sprachmodelle, die Bilder, Videos und Audiodateien verstehen und generieren können, eröffnen neue Möglichkeiten und erhöhen gleichzeitig die Risiken des Missbrauchs. Die Entwicklungsgeschwindigkeit der KI war in den letzten Jahren beeindruckend und wird wahrscheinlich auch in Zukunft hoch bleiben.

Abschließend lässt sich sagen, dass die KI gekommen ist, um zu bleiben. Die Zusammenarbeit von Mensch und KI wird in vielen Bereichen zu besseren Entscheidungen führen. Es ist wichtig, die Chancen und Risiken der KI zu erkennen und verantwortungsvoll damit umzugehen.

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