„Das ist kein Spiel mehr: Ein Unternehmen hadert mit der Piratenpartei. Deren Aufstieg wird immer öfter mit Plastik-Seeräubern von Playmobil illustriert. Dabei handele es sich doch um ‚politisch neutrales Spielzeug‘, klagt eine Firmensprecherin“, nach einem Bericht von Spiegel Online.
Kinder sollten nicht beeinflusst werden, indem sie die Figuren in einem politischen Zusammenhang sähen.
„Wir möchten deshalb nicht, dass die Piraten die Figuren bewusst für ihre Werbung einsetzen.“
Äh ja. Aus Kindern könnten ja auch Piraten-Wähler werden. Was wird oder wurde nur aus den Kindern, die sich die Playmobil-Geschichten von Harald Schmidt angeschaut haben?
Sind sie in der Unterwelt gelandet?
Wurden sie zu Anhängern der Monarchie?
Oder kriegslüstern?
Oder noch schlimmer, lesesüchtig?
Eines beruhigt mich jetzt aber: Das hausmeisterliche Schreiben an die Piraten habe nichts mit politischer Gesinnung zu tun. Man wolle das Spielzeug grundsätzlich von der Politik fernhalten. Weitergehende Schritte schloss Playmobil allerdings aus.

