CDU/CSU (Prognose: 30,4 %, Sentiment: Positiv)
Die Union bleibt stärkste Kraft, profitiert jedoch nicht uneingeschränkt von der aktuellen Berichterstattung. Während Leitmedien verstärkt auf Friedrich Merz schießen, scheint dies seiner Partei nicht zu schaden – im Gegenteil, seine klare Positionierung zu Migrationsthemen und Haushaltsfragen sorgt für Zustimmung. Merkels Einmischung wird hingegen zunehmend kritisch gesehen.
SPD (Prognose: 16,0 %, Sentiment: Neutral)
Die SPD bleibt stabil im Mittelfeld. Die Partei wirkt blass, während Scholz‘ öffentliche Wahrnehmung durch das Fehlen klarer Positionen leidet.
GRÜNE (Prognose: 13,8 %, Sentiment: Neutral)
Die Grünen stehen in den Medien weiterhin unter Druck, besonders durch wirtschaftspolitische Debatten. Während ihre Themen weiterhin präsent sind, zeigen sich Ermüdungserscheinungen in der medialen Berichterstattung. Habecks Auftritt in politischen Magazinen war zwar sichtbar, aber nicht immer positiv bewertet.
FDP (Prognose: 4,1 %, Sentiment: Negativ)
Die FDP kämpft mit einem negativen Sentiment. Christian Lindner wird in den Medien kaum wahrgenommen und wird zunehmend als „Mitläufer“ dargestellt. Dies spiegelt sich auch in den Umfragen wider, da die Partei weiter an der 5 %-Hürde kratzt.
DIE LINKE (Prognose: 4,6 %, Sentiment: Negativ)
Die Linke erzielt zwar höhere Werte als zuletzt, doch ihre Berichterstattung bleibt negativ geprägt. Die internen Streitigkeiten und die Konkurrenz durch das BSW erschweren eine positive Wahrnehmung.
AfD (Prognose: 20,3 %, Sentiment: Gemischt)
Ergebnisse bleiben stabil.
BSW (Prognose: 4,9 %, Sentiment: Neutral)
Das Bündnis Sahra Wagenknecht bleibt medial weitgehend unbeachtet. Die Werte stagnieren, da die Partei noch keine klaren Alleinstellungsmerkmale für sich herausarbeiten konnte.
Sonstige (Prognose: 6,6 %, Sentiment: Neutral)
Kleinparteien wie die Freien Wähler und andere alternative Gruppierungen bleiben stabil, haben jedoch keine nennenswerte mediale Präsenz.