
Ich bin hier ja schon häufig darauf eingegangen, warum Service-Anbieter den netzöffentlichen Dialog mit Kunden hassen und sich lieber wieder in ihren anonymen Hotline-Höhlen verkriechen würden. Dumm nur, dass sich die Kunden darauf nicht einlassen. Und wenn dann ein Unternehmen wie die Telekom in sozialen Netzwerken Anlaufstellen für den Dienst am Kunden bietet und dennoch in der Organisation nicht für reibungsloses Kundenmanagement sorgt, sind die negativen Netzwerkeffekte noch verheerender.
Was Daniel Kempkens in schönster Twitter-Prosa mit @Telekom_hilft seit acht (!) Monaten wegen eines profanen Router-Problems erlebt, stellt selbst den legendären Buchbinder Wanninger in den Schatten.
https://twitter.com/nifoc_/status/456369355819741184
https://twitter.com/nifoc_/status/543002458059202561
Bei Schlecky Silberstein kann man das absurdeste Kundengespräch der Welt in voller Pracht genießen.
Hier noch die Reaktion des Social Media-Teams von @Telekom_hilft
@nifoc_ Danke für das Telefonat. Wir hätten da noch was für Sie: http://t.co/LbCA12BXDA #8Monthsgate /cc @sternde
— Telekom hilft (@Telekom_hilft) December 12, 2014
Man sollte diesen Twitter-Diskurs als Hörbuch rausbringen oder einen Song komponieren oder so.