Smarter Service Talk: Dirk von Gehlen über Zukunftswerkstatt, Hidden Champions und „KI als Werkzeug“: Man hört, sieht und streamt sich am Freitag (23. Januar 2026, 12 Uhr) im Multstream auf YouTube, LinkedIn, X und Co.

Am Freitag (23. Januar 2026, 12 Uhr) sendet der Smarter Service Talk das Video-Interview mit Dirk von Gehlen (Leiter des SZ-Instituts). Im Gespräch geht es um das Konzept der Zukunftswerkstatt Stuttgart (5. Februar, Wizemann) – und um die Frage, warum Zweifel und Widerspruch plötzlich wieder als Standortvorteil gelten können.

Von Gehlen erklärt, warum reale Begegnungen in der Innovationsökonomie an Bedeutung gewinnen („beim Kaffee trifft man sich“) und warum Formate wie die Zukunftswerkstatt „Raum und Bühne“ brauchen: geschützter Austausch plus öffentliche Debatte. Außerdem sprechen wir über die Wahrnehmungsfalle der KI-Debatte – und darüber, dass erfolgreiche Technologie oft unsichtbar wird: „As soon as it works, no one calls it AI anymore.“

Zu den Schwerpunkten des Talks zählt auch die Studie „Zukunftsmacher“, die am 5. Februar in Stuttgart vorgestellt wird. In Interviews mit 55 Hidden Champions (von KUKA bis zum FC Köln) zeigt sich, wie stark KI-Anwendungen in der Praxis funktionieren – schrittweise, experimentell, pragmatisch, statt als Hype-Erzählung.

Dazu kommen Exkurse zu Karl Popper und dem Kritischen Rationalismus (Wissen wächst durch Widerlegung, nicht Bestätigung) – sowie zur Idee der „sokratischen Maschine“ aus dem Buch „Wie KI dein Leben besser macht“ (Kösel, 2025) von Franz Himpsl und Dirk von Gehlen: KI als Trainingspartner für Argumentationskraft und Perspektivwechsel. Und ja: Tocotronic spielt auch eine Rolle – als Erinnerung daran, dass Transformation nicht nur Technik ist, sondern auch Kultur.

Zur Veranstaltung am 5. Februar. https://komi-zukunftswerkstatt.de/

Zum Smarter-Service-Talk: https://www.linkedin.com/events/kientdramatisieren-mittelstands7420059418194493441/theater/

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