
Was früher ein LMS war, ist heute ein Ökosystem.
Und was früher „Schulung“ hieß, nennt SAP längst: Enablement.
Seyde Sosnovski und Thomas Jenewein zeigen im Update, wie sich Lernen, Arbeiten und Technologie zunehmend überlagern – und warum die Übernahme von WalkMe durch SAP ein strategischer Gamechanger ist.
WalkMe: Lernen ohne Umweg
Die im September 2024 übernommene Plattform WalkMe ist mehr als ein Tool – sie ist die Antwort auf eine alte HR-Frage:
„Wie schaffen wir es, dass Menschen während der Arbeit lernen – und nicht trotz der Arbeit?“
WalkMe liefert:
🧭 On-Screen-Guidance – direkt im Arbeitsprozess
🎯 Kontextbezogene Unterstützung – individuell und proaktiv
📊 Analytics – um Nutzererfahrung und Adoption zu messen
Für SAP ist WalkMe ein Schlüssel zur Business-KI-Vision:
Wissen nicht mehr pushen, sondern zur richtigen Zeit am richtigen Ort anbieten – als Teil des digitalen Arbeitsplatzes.
Lernen als Medienmenü: Podcast, Video, Community
Doch Lernen bei SAP endet nicht im Tool.
Thomas Jenewein skizziert die Vielfalt der Formate:
🎙 Podcasts,
🎬 Videoreihen,
📅 Live-Sessions,
🤝 Community-Formate.
Der Fokus liegt nicht auf der Produktion, sondern auf der Orchestrierung.
Was zählt, ist das richtige Format für die richtige Zielgruppe – ob Entwickler, HR, Vertrieb oder Führungskräfte.
KI als Verstärker – nicht als Ersatz
KI-gestützte Systeme wie WalkMe oder Co-Piloten ersetzen nicht das Lernen – sie beschleunigen es.
Durch Kontextverständnis, Personalisierung und intelligente Vorschläge wird Lernen zum Nebenprodukt des Arbeitens – eine echte Win-Win-Situation.
SAP transformiert Weiterbildung vom separaten Ereignis zur integrierten Erfahrung.
Mit WalkMe, Medienvielfalt und KI-Anbindung entsteht ein neues Lernverständnis:
just-in-time, just-for-me, just-enough.
Was bleibt, ist ein Satz, den man in der HR-Welt öfter hören sollte:
„Wir helfen Menschen nicht nur zu lernen – wir helfen ihnen, sofort zu handeln.“