Zum Start der #ZPNachgefragtWeek: Hybride Arbeit wird zur Zusammenarbeit von Mensch und Maschine

Der HR-Analyst Winfried Felser erwartet eine grundlegende Verschiebung in der Debatte über hybride Arbeit: Weg von der Standortfrage („Wo arbeiten wir?“) hin zur Kooperationsfrage („Wie arbeiten wir – und wer arbeitet mit wem?“). Der heute dominierende Fokus auf Homeoffice und Büro sei vor allem eine Übergangsdebatte, sagt Felser – auch wenn derzeit an vielen Stellen „Rollback“-Tendenzen zu beobachten seien.

Im Kern gehe es künftig um hybride Teams aus Menschen und intelligenten Maschinen bzw. Agenten. Diese neue Form der Zusammenarbeit werde Rollen in Organisationen verändern und Produktivität wie Kreativität neu definieren. Der Arbeitsort bleibe zwar relevant, doch im Mittelpunkt stehe die nahtlose Verbindung von menschlicher Intelligenz und künstlicher Unterstützung – als Grundlage für Innovation und neue Formen der Wertschöpfung.

Felser verweist dabei auf einen Austausch mit dem HR-Vordenker Dave Ulrich und dessen Arbeiten zum „Human Capability“-Ansatz: Die Gegenwart hybrider Arbeit werde noch über Flexibilität beim Ort diskutiert, die Zukunft jedoch über die Leistungsfähigkeit einer hybriden Workforce, die technologiegestützt, lernfähig und flexibel agiert.

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