
„Jetzt bekommen wir Kredite, denen laufen wir seit zehn Monaten mit einem gigantischen Aufwand hinterher und am Ende des Tages müssen wir diese persönlich verbürgen mit unserem privaten Einkommen“, sagt der Bonner Unternehmer Jörg Haas von der Invite Group im Podcast „Die Stunde Null„.
„Wir haben für die ersten drei Monate nichts bekommen. Wir haben für Juni, Juli, August nichts bekommen. Dann gab’s die Überbrückungshilfe II. Auch diese wiederum nur für kleine und mittlere Unternehmen.“
Diese Ungleichbehandlung nach Unternehmensgröße sei diskriminierend und widerspreche dem Grundgesetz, so Haas im Gespräch mit Horst von Buttlar. Im Gespräch erklärt er, welche Änderungen nötig wären – und warum er notfalls bis vor das Bundesverfassungsgericht ziehen will.
„Wir machen im Lockdown jeden Monat drei Millionen Verlust. Wir haben jeden Tag 100.000 Euro Verlust, jede Minute 70 Euro Verlust, ob sie wach sind oder schlafen.“ Die Regierung, fordert Haas, dürfe die Corona-Hilfen nicht als freiwillige Leistungen einstufen. Man könne nicht einfach hingehen und sagen, ich nehme dir Eigentum weg und entschädigen das nicht. „Es ist eine Entschädigung im Sinne von Schadensersatz, auf den man einen rechtlichen Anspruch hat.“
Wir sprechen um 12:15 Uhr live mit dem Bonner Unternehmer Jörg Haas. Man hört, sieht und streamt sich in den Mittagsstunden. Vorher um 11 Uhr ist Clubhouse-Time mit Ralf Rottmann.
