
Die Studie, „Auf dem Weg zu einem neuen Verständnis von Datennutzung: Potenziale und Risiken für die Arbeitswelt“, liegt als PDF auf meinem Bildschirm. Ein unscheinbares Dokument auf den ersten Blick, aber beim ersten Klick offenbart sich eine Welt voller sorgfältig ausgearbeiteter Analysen, Fakten und Überlegungen. Hier wurde keine Zeile dem Zufall überlassen, das spürt man sofort. Dr. Robert Peters und sein Team haben sich durch Berge von Daten gewühlt, haben Interviews geführt, Zahlenkolonnen ausgewertet, und das Ergebnis ist eine Arbeit, die in ihrer Akribie und Tiefe beeindruckt.
Die ersten Seiten der Studie ziehen den Leser unweigerlich in ihren Bann. Es ist nicht nur eine trockene Abhandlung, sondern fast schon ein Erzählwerk, das die komplexe Welt der Datennutzung in der Arbeitswelt auf spannende Weise entfaltet. Da ist die Rede von der Datensammlung, von der Speicherung und Analyse, bis hin zur Nutzung der gewonnenen Erkenntnisse. Jede Phase wird gründlich durchleuchtet, die Chancen und Risiken nüchtern abgewogen. Ein akribischer Balanceakt zwischen Fortschritt und Vorsicht, zwischen den Verheißungen einer datengestützten Zukunft und den Schattenseiten, die diese mit sich bringen könnte.
Besonders eindrücklich ist, wie die Autoren die realen Auswirkungen dieser Entwicklungen auf die Arbeitswelt darstellen. Sie machen deutlich, dass Daten weit mehr sind als nur Zahlen in einer Tabelle – sie sind Macht. Macht, die Arbeitsprozesse zu optimieren, aber auch Macht, die Privatsphäre zu untergraben, Kontrolle auszuüben und die Grenzen des Machbaren zu testen. Es wird ein Bild gezeichnet von einer Arbeitswelt, die sich rasant verändert und in der die Weichen für die Zukunft gestellt werden. Die Studie fordert dabei nicht weniger als eine neue Kultur der Datennutzung, in der Transparenz, Beteiligung und Fairness im Vordergrund stehen.
Doch die Arbeit endet nicht in theoretischen Erwägungen. Sie mündet in eine Einladung zu einem Gespräch, das am 10. September 2024 auf der Zukunft Personal Europe in Köln weitergeführt wird. Hier, in der „Session des ZP Think Tank Innovation“ geht es um eine neue Studie, die exklusiv in Köln vorgestellt wird.
Auf dem Podium wird niemand Geringeres als Dr. Robert Peters selbst sitzen, Gruppenleiter Arbeits- und Zukunftsforschung am Institut für Innovation und Technik. Marc Wagner, Senior Vice President Employee Experience bei Atruvia AG, wird seine Erfahrungen aus der Praxis teilen – wie sich die neue Datenkultur im Unternehmensalltag umsetzen lässt und welche Herausforderungen dabei auftreten.
Die Debatte wird weitergeführt von Prof. Dr. Anabel Ternès von Hattburg, CEO der Sustain Plus GmbH. Ihre Stimme wird wichtig sein, um die Diskussion über das rein Technische hinaus zu führen und die sozialen Implikationen in den Vordergrund zu rücken.
Der Titel der Session lautet: „Was ist das nächste große Ding in der HR-Technologie?“ – eine Frage, die in Köln viele Gemüter erhitzen wird. Was passiert, wenn Algorithmen die Personalarbeit revolutionieren? Wenn die Maschine den Menschen versteht? Rekrutierung, Talent-Management, Mitarbeiterentwicklung – alles auf dem Prüfstand, alles neu gedacht. Was, wenn KI zur Talent-Erweckung führt, wenn sie verborgene Fähigkeiten entdeckt, die nie erträumt wurden? Wenn plötzlich eine nicht mehr erhoffte Karriere greifbar wird? Der Bildungsabschluss, der einst als Hindernis galt, wird irrelevant. Deine Fähigkeiten, dein Potenzial – das zählt! KI könnte Schranken aufheben sowie Aufstieg und Erfolg jenseits traditioneller Grenzen ermöglichen. Einblicke, Ausblicke, keine Ausflüchte. Wir diskutieren eine exklusive Studie für den Think Tank Innovation der Zukunft Personal.
Mehr Informationen zur Session und den Teilnehmenden findet Ihr hier. Jetzt noch schnell ein Ticket besorgen für die Zukunft Personal Europe vom 10. bis 12. September in Köln.
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