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KI braucht Politik als Möglichmacher

Du kennst das Muster: Neues KI-Modell, neue Runde „Wer findet den lustigsten Fehler?“. Memes, Screenshots, Häme – Social-Media-Gold. Aber während alle auf den Fehltritt starren, läuft im Hintergrund die eigentliche Story: KI ist nicht mehr im Labor, sie ist im Alltag. Agentische Systeme erledigen komplexe Mehrschrittaufgaben ohne Dein Zutun – vom Vertrags-Check bis zur Prozesssteuerung in der Fertigung.

Die Technologie ist auf der Überholspur. Die Politik? Steht oft noch an der Raststätte und diskutiert die Straßenverkehrsordnung.

Ein anderer Kurs: Riemenschneider

Prof. Dr. Louisa Specht-Riemenschneider, die Bundesbeauftragte für den Datenschutz, hat in ihrer Keynote bei der 80. Bankwirtschaftlichen Tagung etwas gemacht, was in der Digitalpolitik selten vorkommt: Sie hat nicht nur Risiken heruntergebetet, sondern sich klar als Begleiterin positioniert.

Ihre Botschaft: Datenschutz muss nicht der Bremsklotz der Innovation sein. Er kann Standortvorteil sein – wenn er klug, beratend und praxisnah umgesetzt wird.

Anstatt Verbote in den Vordergrund zu stellen, setzt sie auf:

Die Analogie zur KI-Politik

Was Riemenschneider für den Datenschutz fordert, brauchen wir dringend in der KI-Politik:

KI-Regulierung könnte genau wie Datenschutz zum Vertrauensvorteil werden – wenn sie nicht als reiner Verhinderer auftritt, sondern als Ermöglicher, der Unternehmen befähigt, Innovation sicher und verantwortungsvoll umzusetzen.

Ausführlich nachzulesen in unserem Sohn@Sohn-Newsletter auf LinkedIn.

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