Website-Icon ichsagmal.com

Höllenfahrt im Orbit: Schrott, Schrott, Schrott – #GreenMonday zeigt Wege zur Nachhaltigkeit (auch) im Weltall – Man hört, sieht und streamt sich am 17. September in Köln (diesmal ein Dienstag)

Wenn du den Blick gen Himmel richtest, siehst du die unendlichen Weiten des Weltalls – ein Raum, der einst als unberührt und grenzenlos erschien. Doch die Realität sieht anders aus: Das All hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einem riesigen Schrottplatz entwickelt. Millionen von Trümmerteilen und ausgedienten Satelliten umkreisen unseren Planeten, und die Gefahr von Kollisionen wächst stetig. Ein Problem, das nicht nur Wissenschaftler und Ingenieure beschäftigt, sondern immer mehr auch in den Fokus der Diskussion um Nachhaltigkeit gerät.

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung bringt es in ihrem Artikel „Im All ist die Hölle los“ auf den Punkt: Die Masse an Weltraumschrott ist zu einer realen Gefahr geworden. Über 40.000 Trümmerobjekte, die größer als zehn Zentimeter sind, sowie rund 1,1 Millionen Teile zwischen einem und zehn Zentimetern treiben durch den Orbit. Die Internationale Raumstation ISS musste mehrfach Kollisionen ausweichen, und selbst die chinesische Raumstation Tiangong wurde bereits beschädigt​.

Vor diesem Hintergrund gewinnt der Green Monday, eine Veranstaltungsreihe, die sich als Plattform für nachhaltige Ideen versteht, immer mehr an Bedeutung. Beim Green Monday in Düsseldorf hat Stefan Hackländer von der WKW.Group eindrucksvoll die Dringlichkeit betont, Nachhaltigkeit in der Raumfahrt ernsthaft anzugehen. „Es ist höchste Zeit, dass wir anfangen, unsere Raumfahrttechnologien so zu gestalten, dass sie den Orbit nicht weiter belasten“, sagte Hackländer und verwies auf innovative Projekte seiner Firma. „Wir denken bereits in der Entwicklungsphase über die Lebensdauer und das Ende der Nutzungszeit unserer Satelliten nach. Unser Ziel ist es, Materialien zu verwenden, die sich im All nach ihrem Einsatz selbstständig auflösen oder rückstandslos verglühen können“​.

Diese Ansätze zeigen, wie sich der Green Monday zu einem wichtigen Treffpunkt für nachhaltige Lösungen entwickelt hat. Hier geht es nicht nur um den Austausch von Ideen, sondern um die konkrete Entwicklung und Erprobung zukunftsweisender Technologien. Hackländers Firma hat zum Beispiel Prototypen für sogenannte „Future Materials“ entwickelt – Materialien, die auf natürlichen Ressourcen basieren und sich im Orbit abbauen, ohne schädliche Rückstände zu hinterlassen. Diese innovativen Materialien wurden bereits auf internationalen Messen präsentiert und stießen dort auf großes Interesse bei führenden Raumfahrtunternehmen.

Der Green Monday hat sich also als ein zentraler Ort etabliert, an dem die unterschiedlichsten Akteure – von Wissenschaftlern über Unternehmer bis hin zu Visionären – zusammenkommen, um gemeinsam Lösungen für eine nachhaltigere Zukunft zu erarbeiten. Hier kannst du sehen, wie Ideen konkretisiert und Projekte auf den Weg gebracht werden, die einen echten Beitrag zur Lösung globaler Probleme wie der Weltraumverschmutzung leisten können. Hackländer erklärte: „Es gibt noch viel zu tun, aber die positive Resonanz zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“

Wenn du dich intensiver mit diesen und weiteren Fragen der Zukunft beschäftigen möchtest, bietet sich der nächste Green Monday als ideale Gelegenheit. Am Dienstag, den 17. September 2024, findet in Köln das vierte Event der Reihe statt, diesmal unter dem Motto „Wirksame Innovation für eine bessere Zukunft“. Bei dieser Veranstaltung geht es unter anderem um regenerative Innovationen und zukunftsweisende Geschäftsmodelle – ein weiteres Kapitel auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Welt, auch im All.

Merk dir den Termin vor: Dienstag, 17. September, ab 17:30 Uhr bei der Convidera GmbH in Köln. Denn nur durch den Austausch von Ideen und die Entwicklung innovativer Lösungen können wir die großen Herausforderungen unserer Zeit, wie den Weltraumschrott, gemeinsam bewältigen. Teilnahme kostenlos.

Die mobile Version verlassen