
Die „art meets science – Stiftung Herbert W. Franke“ lädt vom 3. bis 6. Juli zum „Generative Art Summit“ ein. Tickets können jetzt gebucht werden.
Im Zentrum des Events steht eine zweitägige Konferenz mit Rahmenprogramm in der Akademie der Künste Berlin. Mehr als 50 Ehrengäste der generativen Kunstszene aus der ganzen Welt werden anwesend sein – Künstler und Künstlerinnen, die mit ihren Werken diesen Kunststil sieben Jahrzehnte prägten, aber auch innovative Museums-Macher und Kunsthistoriker, die dessen Entwicklung seit Jahrzehnten forschend begleiten. Mit dabei sein werden auch bekannte Sammler und führende Plattform-Betreiber in der Blockchain, die sich auf die Distribution von Kunstwerken spezialisiert haben. Diese geladenen Experten werden in Berlin mit der Community generativer Kunst zu einem generationsübergreifenden Gedankenaustausch zusammenkommen. Neben einer zweitägigen Konferenz mit Vorträgen und Talkrunden wird es in Berlin zwei Abendveranstaltungen geben: Die „Filmnight“ mit historischen Computeranimationen sowie eine Theater-Performance „Sandfiction 4K: Orchid Cage“.
Mit dem ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe konnte die Stiftung einen Partner gewinnen, der seit den 1980er Jahren diese Medienkunst in Europa kuratorisch begleitet. „Wir freuen uns darüber, Partner der Stiftung Herbert W. Franke und ihres weltweit ersten Generative Art Summit in Berlin zu sein. Gäste aus der ganzen Welt werden als Zeitzeugen aus vielen Jahrzehnten berichten und dabei einzigartige Einblicke in die Entwicklung der generativen Kunst geben“, sagt Alistair Hudson, wissenschaftlich-künstlerischer Vorstand im ZKM. Neben dem ZKM wurden noch zwei weitere Partner gewonnen: Das Institut Heidersberger und die Städtische Galerie Wolfsburg. Die Stiftung organisiert für die geladenen Gäste eine Tagestour nach Wolfsburg. Das Institut Heidersberger ist dem Nachlass des generativen Fotografen Heinrich Heidersberger gewidmet.
„Ich freue mich auf den Tagesausflug der Gäste, den die Stiftung in das Reich meines Vaters anbietet. Dabei führen wir dessen generative Kunstmaschine, den Rhythmographen, in Funktion vor“, erklärt Institutsgründer Benjamin Heidersberger. In der Städtischen Galerie Wolfsburg wird zudem die Ausstellung „Code – Kunst – Konstruktionen. Zur Geschichte der generativen Kunst“ eröffnet. Sie wird von Marcus Körber, Bernd Rodrian und Susanne Päch kuratiert. Die Werke stammen aus der Stiftungs-Sammlung „Franke & Friends“. Marcus Körber, Leiter der Städtischen Galerie Wolfsburg: „Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit der Stiftung, da sie gänzlich in unser Museumsprofil und unsere Zukunftsausrichtung passt.“
Weitere Partner der Veranstaltung sind Art Blocks, die international führende Blockchain-Plattform für generativer Kunst, sowie die Galerie Expanded.art, die im Auftrag der Stiftung ausgewählte Werke aus dem Nachlass von Herbert W. Franke verkauft. Die damit erzielten Erlöse werden für unterschiedliche Stiftungsprojekte eingesetzt.
Als künstlerischen Schlusspunkt des Festivals der Stiftung Herbert W. Franke zaubert die Künstlergruppe Kaleidolux mit „Sandfiction 4K: The Orchid Cage“ in der Akademie der Künste eine Performance aus Schauspiel, Musik und Sandmalerei auf die Bühne. Die visionäre Story basiert auf Frankes utopischem Roman „Der Orchideenkäfig“. Auf der Konferenz des Summit wurde zuvor der Einsatz von KI als „Kunstmaschine“ diskutiert. Was aber, so fragte der Visionär Franke schon 1961, wenn die Künstliche Intelligenz sogar zu einer „Ethikmaschine“ weiterentwickelt würde? Ebenso hinterfragt er darin die „Entertainisierung“ der menschlichen Zivilisation – beides Themen, die damals noch in sehr ferner Zukunft schienen.
„Es ist großartig, dass so viele Ehrengäste aus der ganzen Welt der Einladung folgen und für einige Tage in Berlin und Wolfsburg zusammenkommen. Etliche Mitglieder der großen Generative Art Community werden sich dabei erstmals persönlich begegnen. Die Stiftung freut sich, diese Begegnungen ermöglichen zu können“, sagt Susanne Päch, Gründerin der Stiftung Herbert W. Franke, Initiatorin und Kuratorin des Events. Der „Generative Art Summit“ wurde mit dem NFT-Verkauf des Programms ZENTRUM möglich, eine 1982 von Herbert W. Franke programmierte Software für den legendären Apple II. Sie wurde in einer Kooperation der Stiftung mit der Plattform Proof sowie Expanded.art realisiert, auch dank der werktreuen Übersetzung des Programms für die Blockchain durch den bekannten generativen Künstler Aaron Penne.
Die Programm-Module des Generative Art Summit im Überblick mit Einzeltickets
3.-4. Juli: Konferenz – mit Tag 1 „Hall of Fame“ und Tag 2 „From Algorithms to
Artificial Intelligence” – Akademie der Künste, Hanseatenweg
Ticket Konferenz Tag 1
https://adk.eventim-
inhouse.de/webshop/webticket/shop?event=18818
Ticket Konferenz Tag 2
https://adk.eventim-
inhouse.de/webshop/webticket/shop?event=18819
3. Juli: Abend-Event: „Film Night“ mit künstlerischen Computeranimationen
des 20. Jahrhunderts und Erläuterung ihrer Technologien, präsentiert
von Larry Cuba – Akademie der Künste, Hanseatenweg
Ticket Filmnacht
https://adk.eventim-
inhouse.de/webshop/webticket/shop?event=18820
4. Juli: Abend-Event: Vernissage mit Werken von Herbert W. Franke – König
Galerie, St.-Agnes-Kirche – öffentliche Veranstaltung, freier Zutritt
5. Juli: Tagesausflug ins Schloss Wolfsburg: Besuch des Instituts Heidersberger und Vernissage der Stiftungs-Ausstellung „Code – Kunst –
Konstruktionen. Zur Geschichte der generativen Kunst“ in der
Städtischen Galerie Wolfsburg. Organisierte Fahrt von Berlin nur für
geladene Gäste, die Vernissage der Ausstellung in der Städtischen
Galerie Wolfsburg ist öffentlich.
6. Juli: Abend-Event: Performance „Sandfiction 4K – The Orchid Cage” –
Akademie der Künste, Hanseatenweg
Ticket Sandfiction: The Orichid Cage
https://adk.eventim-
inhouse.de/webshop/webticket/shop?event=18821

