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Fediverse-Fetzen: Was mir im Schrebergarten der Dezentralen so alles entgegenschlug – Zitate fürs Bonner Barcamp #bcbn25

Ich habe es gewagt, das Fediverse nicht als Heilsversprechen, sondern als sozialen Raum mit Widersprüchen zu beschreiben. Und siehe da – es regnete Antworten. Nicht aus den Datenwolken, sondern aus der moralisch bewirtschafteten Wetterwarte der föderierten Anständigkeit. Hier eine Auswahl der Repliken, Zwischenrufe und semantischen Handkantenschläge:

Wenn die Reaktion auf Kritik aus einem Best-of der rhetorischen Fluchttüren besteht – von „falsch verstanden“ bis „mach dir deine eigene Instanz“ – dann zeigt das nicht Schwäche, sondern Struktur. Die Struktur eines Diskurses, der sich als offen begreift, aber in Wahrheit durch implizite Kodexe funktioniert.

Doch wie schrieb der große aphoristische Grantler des letzten Jahrhunderts?
„Es genügt nicht, keine Gedanken zu haben. Man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken.“ – Das Fediverse hat zum Glück viele, die beides nicht trifft. Mit denen trinke ich auch gern weiterhin digitales Bier.

Werde wohl eine Session vorschlagen, die in diese Richtung geht. Also welche Ästhetik des Ungehorsams trifft die bösen Plattformen wirklich? Werde das als Podcast produzieren: Es gilt das gesprochene Wort.

Rückblick auf frühere Sessions:

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