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Die zweite Chance der Batterie: Von Mandy Schipkes Vision zur Realität der Energiewende – Roundtable auf dem #GreenMonday in Dresden

Es beginnt mit einem simplen Gedanken, einem Satz, der in seiner Schlichtheit die Dimensionen einer Revolution umfasst: „Jede Batterie verdient ein zweites Leben.“ Mandy Schipke, Geschäftsführerin von NOVUM engineering und eine der zentralen Stimmen des sächsischen Energienetzwerks Energy Saxony, lebt diesen Gedanken mit einer Beharrlichkeit, die sowohl die Herausforderungen der Technologie als auch die Starrheit politischer Strukturen überwindet. Ihre Mission: Batterien nicht nur effizienter, sondern auch nachhaltiger zu machen – eine Aufgabe, die in Zeiten der Energiewende relevanter ist als je zuvor.

Die Wiedergeburt der Batterie: Ein ökologischer und ökonomischer Imperativ

NOVUMs Ansatz ist so einfach wie genial: Batterien werden überwacht, getestet und – sofern möglich – für ein weiteres Leben vorbereitet. Dieses „Second Life“ ist jedoch nicht nur ein ökologischer Gewinn. Es spart immense Mengen an Ressourcen und reduziert den sogenannten Batterieschrott, der aktuell die Umwelt belastet. Schipke beschreibt das Potenzial mit einer beinahe nüchternen Präzision: 120.000 Tonnen eingesparter Batterieschrott – genug, um Deutschland über zehn Jahre hinweg vollständig mit erneuerbarem Strom zu versorgen.

Dabei geht es nicht nur um die schiere Masse der eingesparten Ressourcen. Jede recycelte Batterie steht symbolisch für den Wandel einer linearen Wirtschaft hin zu einem Kreislaufsystem. NOVUM zeigt, dass Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit keine Gegensätze sein müssen.

Künstliche Intelligenz als Werkzeug, nicht als Allheilmittel

Im Zentrum der Technologie steht die künstliche Intelligenz. Doch während andere in KI die Antwort auf nahezu alle Probleme sehen, ist Schipke pragmatisch. „KI ist ein Werkzeug“, sagt sie, „keine magische Lösung.“ NOVUMs Monitoring-Systeme basieren auf einem komplexen Zusammenspiel von Hardware, Software und Algorithmen, die Batterien in Echtzeit überwachen. Doch diese Algorithmen sind nicht unfehlbar. Deshalb setzt NOVUM auf mehrere Kontrollinstanzen, die Entscheidungen absichern und validieren.

„Was die KI ausspuckt, muss der Mensch interpretieren“, betont Schipke. Dieser Ansatz zeigt nicht nur ein tiefes Verständnis für die Limitationen der Technologie, sondern auch die Verantwortung, die bei der Nutzung solcher Systeme eine zentrale Rolle spielt.

Von Sachsen in die Welt: Netzwerke als Schlüssel zum Erfolg

Ein weiterer Aspekt, der NOVUM von vielen Start-ups unterscheidet, ist die Einbindung in Netzwerke. Als Vorsitzende von Energy Saxony weiß Schipke um die Bedeutung von Kooperationen. Das Batterie-Cluster, das Unternehmen und Institutionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Batterie vereint, ist ein Paradebeispiel dafür, wie gemeinsames Handeln Innovationen voranbringen kann.

Doch Netzwerke sind nicht nur lokal. NOVUM arbeitet global, von Australien bis Europa. Dieses internationale Denken ist für Schipke entscheidend, denn Herausforderungen wie der Klimawandel lassen sich nicht national lösen. „Wir sind Europäer“, sagt sie mit Nachdruck.

Die Zukunft ist nachhaltig – und bodenständig

Trotz aller Visionen bleibt Mandy Schipke geerdet. Sie plant keine Weltrevolution, sondern konzentriert sich auf konkrete Schritte. Ihre Philosophie: klein, aber kontinuierlich. „Es gibt noch so viele Batterien, die ein zweites Leben verdienen“, sagt sie. Und so wird NOVUM weiter daran arbeiten, Lösungen zu entwickeln, die sowohl ökologisch als auch ökonomisch sinnvoll sind.

Am Ende des Gesprächs fasst Schipke die Essenz ihres Handelns zusammen: „Reden ist wichtig, aber Handeln ist entscheidend.“ Dieser Mut zur Umsetzung, zur praktischen Anwendung von Ideen, macht NOVUM zu einem Pionier der Energiewende – und Mandy Schipke zu einer der inspirierendsten Stimmen unserer Zeit.

In einer Welt, die oft im Zögern verharrt, ist es dieser Pragmatismus, der den Unterschied macht. Denn wie Schipke selbst sagt: „Die Zukunft von NOVUM wird auf jeden Fall spannend.“ Und mit Unternehmen wie diesem könnte auch die Zukunft unserer Energieversorgung ein wenig heller werden.

Wer Mandy Schipke und ihre Vision live erleben möchte, hat am 25. November die Gelegenheit, sie beim Roundtable „GreenTech Cluster Dresden“ auf dem Green Monday in Dresden zu hören. Gemeinsam mit Martin Hermenau (Heliatek GmbH) und Ingo Senftleben (GICON-Gruppe) diskutiert sie von 19:00 bis 19:30 Uhr über die Zukunft der nachhaltigen Technologieentwicklung. Ein inspirierender Austausch, der zeigt, wie Innovation und Verantwortung in Sachsen zusammenwirken.

📍 Veranstaltungsort: Riesaer Str. 5, 01129 Dresden
💻 Teilnahme via Zoom: Jetzt registrieren

Alle weiteren Details zur Anmeldung und zum Programm findet Ihr hier. Seien Sie dabei und gestalten Sie die Energiewende aktiv mit! 🌍

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