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Deutsche Bürokratie im Weltall und die Frage, wie die Frogs eine interstellare Supermacht aufbauen konnten

Was heute noch wie ein Märchen klingt, kann morgen schon in dreifacher Ausführung, gestempelt und in vierfacher Kopie beim galaktischen Sicherheitsdienst vorliegen. Denn wo der Mensch geht, siedelt oder fliegt, folgt ihm eines unweigerlich: die deutsche Verwaltung.

Auf der Orion sind die Dinge klar geregelt. Zumindest so lange, bis Commander Cliff Allister McLane die Finger im Spiel hat. Gerade erst ein halsbrecherisches Landemanöver auf dem Saturnmond Rhea durchgeführt? Zack, Formular B3-42 für unerlaubtes Manöver in interplanetarischen Zonen ausfüllen! Hinzu kommt ein Antrag auf Strafversetzung in dreifacher Ausfertigung und eine eidesstattliche Erklärung, dass man nicht aus purer Lust am Regelbruch gehandelt hat.

Kein Wunder, dass General Wamsler graue Haare bekommt. Und um das Chaos zu bändigen, setzt man Tamara Jagellovsk vom galaktischen Sicherheitsdienst auf McLane an. Eine Frau, die sich nicht mit Wagemut, sondern mit einem Paragraphenschwert durch die galaktische Bürokratie kämpft. Wo McLane improvisiert, legt Jagellovsk eine Akte an. Wo er riskiert, setzt sie eine Kommission ein. Ihr Notizblock ist gefährlicher als jede Strahlenwaffe, denn ein einziger ihrer Berichte kann Karrieren beenden, bevor sie beginnen. Ihr Motto: Erst das Formular, dann das Manöver!

Ein typischer Tag auf der Orion:

Währenddessen fragt sich die Menschheit: Wie haben die Frogs eigentlich ohne Bürokratie eine interstellare Supermacht aufgebaut?

Doch keine Sorge! Sollte die Menschheit im Weltraum je untergehen, dann wird das letzte Dokument, das durch den galaktischen Nebel treibt, eine Aufforderung zur Mängelbeseitigung sein, inklusive Fristverlängerung und Mahngebühr.

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