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Der Niedergang des stationären Einzelhandels und die Chance zur Revitalisierung des Viktoriabades in Bonn #Volt

Der stationäre Einzelhandel in Deutschlands Innenstädten befindet sich seit Jahren in einer Abwärtsspirale. Umsatzrückgänge, Leerstände und die wachsende Konkurrenz des Online-Handels setzen traditionellen Geschäften massiv zu. Eine Studie des IFH Köln und der BBE Handelsberatung zeigt, dass der Online-Handel mit innenstadtrelevanten Sortimenten weiter wächst, während die stationären Umsätze in den Innenstädten zurückgehen. Diese Entwicklung führt zu verwaisten Ladenlokalen und stellt Städte vor die Herausforderung, ihre Zentren neu zu beleben.​

Vor diesem Hintergrund erscheint der Vorschlag der Volt-Fraktion, im Blockinnenbereich des Viktoriakarrees lokalen Einzelhandel anzusiedeln, wenig zukunftsweisend. Angesichts des anhaltenden Trends zum Online-Shopping und der damit verbundenen Umsatzrückgänge im stationären Handel , ist es unwahrscheinlich, dass neue Einzelhandelsflächen in diesem Bereich langfristig erfolgreich betrieben werden können.​

Stattdessen bietet die Revitalisierung des historischen Viktoriabades eine nachhaltigere Perspektive. Historische Bäder, die zu modernen Wellness- und Gesundheitszentren umgestaltet wurden, erfreuen sich großer Beliebtheit und tragen zur Attraktivität von Innenstädten bei. Ein Beispiel hierfür ist das Stadtbad in Gotha, das nach umfassender Sanierung und Erweiterung als Familien-, Schul- und Vereinsbad mit zusätzlichen Wellness- und Therapieangeboten wiedereröffnet wurde. ​

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