
In einer Welt, die sich unaufhaltsam und mit brutaler Geschwindigkeit verändert, in dieser wimmelnden und brummenden, vernetzten, digitalen Realität, in der nur die Anpassungsfähigen überleben, in dieser krassen Gegenwart trafen sich Professor Lutz Becker von der Hochschule Fresenius und Thomas Schlereth, CEO bei Can Do, zu einem intensiven Sohn@Sohn-Roundtable.
Ihr zentrales Thema, ihre Mission: „Das Ende der Fehlplanung im Projektmanagement.“ Echtzeitinformationen, Gamification, kulturelle Hürden in deutschen Unternehmen – alles auf den Tisch, gnadenlos, kompromisslos. Die Zeit drängt, jede Sekunde zählt.
Echtzeitmanagement und Gamification
Schlereth, der visionäre Software-Guru, der Gaming früh in seine DNA integrierte, skizzierte seine radikale Philosophie: „Projektmanagement darf nicht korrigierend sein, es muss präventiv sein.“ Kein Platz für langatmige, überflüssige monatliche Meetings. Echtzeit ist der Schlüssel, der einzige Schlüssel. Echtzeitüberwachung, wie der Trainer am Spielfeldrand, der nicht über das Vergangene nachdenkt, sondern den Blick scharf und klar auf das Jetzt und die unmittelbar bevorstehenden Tage gerichtet hat. „Echtzeit-Coaching ist keine Option, es ist die Norm,“ hämmerte er ein, wie eine eiserne Regel, die keinen Widerspruch duldet.
Die Echtzeitüberwachung erlaubt es, proaktiv einzugreifen, bevor Probleme überhaupt erst die Chance haben, zu entstehen. Schlereths Botschaft war klar und unmissverständlich: Ein Projektleiter, der nur einmal im Monat seine Pläne prüft, hat seinen Job verfehlt, sollte sich schleunigst einen anderen Beruf suchen. Diese Vision, diese harte Realität, verlangt eine radikale Veränderung der Arbeitsweise, ein Umdenken, ein Durchbrechen alter, starrer Strukturen.
Technologische Vergreisung und mangelnde Kompetenz
Becker malte ein düsteres, geradezu apokalyptisches Bild der deutschen Tech-Landschaft: „Wir vergreisen, technologisch und gesellschaftlich.“ Der Traditionsfetischismus der älteren Generation behindert den Fortschritt, hält das Rad der Zeit an, während die Jungen vor Energie und Innovationskraft sprühen. „Junge experimentieren, die Alten erstarren.“ Ein vernichtendes Urteil, eine Anklage gegen inkompetente Führungskräfte, die gerade mal Excel beherrschen, aber unfähig sind, die neuen Technologien zu adaptieren. Schlereth pflichtete bei, ergänzte mit einem bitteren Lächeln: „Deutschland hinkt in der IT-Nutzung hinterher, wir operieren in alten Zeitzyklen.“
Becker ging noch weiter, sprach von einer systematischen Unfähigkeit, einer kollektiven Weigerung, sich den neuen Herausforderungen zu stellen. Führungskräfte, die sich hinter veralteten Methoden verstecken, unfähig, den Wandel zu begreifen, geschweige denn zu meistern. „Teilweise völlig unfähige Manager,“ donnerte Becker, „die vielleicht noch Excel können.“
Neue Arbeitsweisen und Echtzeitinformationen
Schlereths Vision, seine fast schon missionarische Überzeugung: „Unsere Software reagiert in Echtzeit. Krankmeldung um 8:30 Uhr, um 8:30:00,5 Sekunden in allen Projekten sichtbar.“ Keine Verzögerung, keine Ausreden. Er ergänzt: „Learning Nuggets, 10-Sekunden-Videos.“ Schulungen und Arbeitsprozesse müssen revolutioniert werden, müssen sich der Geschwindigkeit und den Anforderungen der Gegenwart anpassen. Der Konsens: Ohne moderne Technologien, ohne Echtzeitinformationen, ist Erfolg ein unerreichbarer Traum, ein unerfüllbares Versprechen.
Die Integration dieser Systeme erlaubt es Unternehmen, sofort auf Veränderungen zu reagieren, ihre Effizienz zu maximieren und ihren Wettbewerbsvorteil zu sichern. Es ist eine gnadenlose Welt, in der nur die Schnellsten, die Anpassungsfähigsten überleben.
Generationsunterschiede und Echtzeit-Performance
Eine tiefe Kluft zwischen den Generationen wird offensichtlich. Digital Natives erwarten sofortige Reaktionen, intuitive Interfaces. „Die Älteren tun sich schwer,“ so Schlereth, beinahe mitleidig. Ein klarer Aufruf zur Anpassung, zur Überwindung alter Gewohnheiten und Denkmuster, um im digitalen Zeitalter nicht abgehängt zu werden. Jüngere Mitarbeiter sind es gewohnt, mit modernen Tools zu arbeiten, schnelle Antworten zu erhalten. Die ältere Generation hingegen klammert sich oft an veraltete Methoden, sträubt sich gegen Veränderungen, was zu Spannungen und ineffizienten Arbeitsabläufen führt.
Permanente Verbesserungskultur
Schlereth insistierte, fast schon obsessiv, auf einer ständigen Verbesserungskultur: „Veränderungen sind keine Bedrohung, sondern Chancen.“ Eine Kultur, die das Neue umarmt, kontinuierlich optimiert. Dies erfordert Mut, Neugierde, die Bereitschaft, Fehler als Lernchancen zu begreifen. Unternehmen müssen eine Umgebung schaffen, in der jede neue Idee als Möglichkeit zur Verbesserung gesehen wird. Dies erfordert eine radikale Änderung der Denkweise, die Förderung von Innovation auf allen Ebenen.
Technologische Entwicklung und Anpassung
Die technologische Evolution zwingt Unternehmen zur Geschwindigkeit. „2024 ist IT etwas völlig anderes als vor 20 Jahren,“ sagte Schlereth, verwies auf die rasant wachsende Bedeutung von Künstlicher Intelligenz. Zusammen mit Amazon entwickelt, reagiert die KI in Echtzeit auf Projektänderungen, optimiert Prozesse wöchentlich. Diese Partnerschaft zeigt, wie wichtig es ist, mit den technologischen Entwicklungen Schritt zu halten, innovative Lösungen zu integrieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
Kostenproblem und Bürokratieabbau
Schlereth kritisierte die Kosten unnötiger Bürokratie: „End-to-End-Prozesse sind der Schlüssel.“ Beispiel: die baltischen Staaten, wo digitale Prozesse effizient und nahtlos ablaufen. „Das ist echte Digitalisierung,“ sagt Schlereth, mit einer Mischung aus Bewunderung und Verzweiflung. Deutschland ist hier oft hoffnungslos veraltet. Diese ineffizienten Prozesse kosten Unternehmen nicht nur Geld, sondern verhindern auch, dass sie ihr volles Potenzial ausschöpfen können.
Herausforderungen und Chancen
Die kulturellen Hürden sind erheblich, um global mitzuhalten. Schlereth und Becker sind sich einig: Ohne ein radikales Umdenken, ohne eine veränderte Unternehmenskultur bleiben deutsche Unternehmen zurück, verfallen in Bedeutungslosigkeit. Schlereth schließt optimistisch: „Mut und neue Technologien sind der Weg.“
Becker ergänzt: „Richtige Entscheidungen, jetzt.“ Die digitale Transformation bietet enorme Chancen, aber sie erfordert auch eine Bereitschaft zur radikalen Veränderung, zur Akzeptanz neuer Methoden und Technologien.
Exkurs: Die E-Akte und der digitale Staat
Der digitale Staat, ein ambitionierter Begriff, symbolisiert die umfassende Digitalisierung öffentlicher Verwaltungsprozesse zur Steigerung von Effizienz und Bürgernähe. Deutschland hinkt hinterher, gebremst durch strukturelle und kulturelle Hürden. Diese langsame Entwicklung ist eine große Herausforderung, die überwunden werden muss, um die Vorteile der Digitalisierung vollständig auszuschöpfen.
Status Quo der Digitalisierung im öffentlichen Dienst
Schlereth bemängelt die Langsamkeit: „Formulare digital ausfüllen und ausdrucken ist keine Digitalisierung.“ Veraltete Systeme, Bürokratie, starre Hierarchien und fehlende digitale Kompetenzen bremsen den Fortschritt. Der Mangel an qualifiziertem Personal verstärkt das Problem. Um diese Herausforderungen zu bewältigen, sind umfassende Reformen und Investitionen in moderne Technologien notwendig.
Best Practices und internationale Vergleiche
Ein Blick nach Estland zeigt, wie es geht: vollständige digitale Prozesse – auch wenn es der amtierende Bundes-CIO nicht mehr hören kann. „Ein Baby wird geboren, am nächsten Tag kommt das Kindergeld. Das ist End-to-End.“ Trotz der Herausforderungen bietet die Digitalisierung des öffentlichen Dienstes erhebliche Chancen: beschleunigte Prozesse, Kosteneinsparungen, Bürgernähe und Transparenz.
Um dies zu erreichen, sind Modernisierung der IT-Infrastruktur, regelmäßige Schulungen und eine digitale Kultur notwendig. „Lasst uns Neues probieren,“ fordert Schlereth. End-to-End-Prozesse können enorme Effizienzgewinne und bessere Servicequalität bieten. Die Digitalisierung des öffentlichen Dienstes ist kein leichtes Unterfangen, aber die Vorteile sind beträchtlich.
Neue Methoden und der Weg nach vorne
Schlereths Einblicke verdeutlichen die Notwendigkeit eines schnellen und umfassenden Wandels, um die Effizienz und Bürgernähe der öffentlichen Verwaltung zu verbessern. Der öffentliche Dienst muss lernen, die Vorteile der Digitalisierung voll auszuschöpfen und sich an die dynamischen Anforderungen der modernen Gesellschaft anzupassen. Alonso zum Bundes-CIO! Das wäre ein Schritt in die richtige Richtung, um die Digitalisierung voranzutreiben und den Wandel zu beschleunigen.
Fazit: Dringlichkeit der digitalen Transformation
Das Roundtable-Gespräch mit Professor Lutz Becker und Thomas Schlereth zeigt eindrucksvoll, wie wichtig Innovation und Anpassungsfähigkeit im digitalen Projektmanagement sind. Echtzeitinformationen, Gamification und eine permanente Verbesserungskultur sind entscheidende Faktoren, um den Herausforderungen der digitalen Transformation zu begegnen.
Durch die Integration moderner Technologien und die Bereitschaft zur Veränderung können Unternehmen ihre Prozesse effizienter gestalten und sich erfolgreich an die sich ständig wandelnden Anforderungen der Geschäftswelt anpassen. Die Digitalisierung ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit, um im globalen Wettbewerb bestehen zu können.
Unternehmen und der öffentliche Dienst müssen gleichermaßen bereit sein, diese Herausforderungen anzunehmen und die notwendigen Schritte zu unternehmen, um die Vorteile der digitalen Transformation voll auszuschöpfen. Der Wandel mag schwierig sein, aber die Chancen, die er bietet, sind enorm. Es erfordert Mut, die Bereitschaft, Neues zu lernen, und eine Kultur, die Innovation und ständige Verbesserung fördert.
Innovationsdruck und der Wettlauf mit der Zeit
In dieser gnadenlosen Realität ist Innovationsdruck allgegenwärtig. Unternehmen stehen in einem ständigen Wettlauf mit der Zeit, müssen schneller sein, als die Technologie sich entwickelt. „Die Geschwindigkeit der Veränderung ist unerbittlich,“ so Schlereth, „und nur die Schnellsten, die Anpassungsfähigsten werden überleben.“ Unternehmen müssen aktiv agieren und super schnell antizipieren, sie dürfen nicht auf den Wandel warten, sondern müssen ihn gestalten, ihn vorantreiben.
Technologische Inklusion und kulturelle Revolution
Eine der größten Herausforderungen liegt in der technologischen Inklusion. Es reicht nicht, die neuesten Technologien zu besitzen, man muss sie auch verstehen und effektiv nutzen können.
Dies erfordert eine kulturelle Revolution, eine Veränderung der Denkweise auf allen Ebenen des Unternehmens.
„Wir müssen technologische Inklusion fördern,“ betonte Becker, „den Wandel als Chance begreifen und aktiv gestalten.“
Die digitale Transformation ist mehr als nur die Implementierung neuer Technologien. Sie erfordert eine tiefgreifende Veränderung der Unternehmenskultur, eine Bereitschaft zur ständigen Anpassung und Verbesserung. Unternehmen müssen ihre Mitarbeiter befähigen, neue Technologien zu nutzen, müssen kontinuierlich in Schulungen und Weiterbildungen investieren.
Zukunftsperspektiven und der Blick nach vorn
Schlereth und Becker sind sich einig: Die Zukunft gehört denen, die mutig genug sind, neue Wege zu gehen, die bereit sind, die Komfortzone zu verlassen und sich den Herausforderungen der digitalen Ära zu stellen.
„Die Zukunft ist jetzt,“ so Schlereth, „und wir müssen bereit sein, sie zu gestalten.“
Der digitale Staat, wie er in Estland und den baltischen Staaten bereits Realität ist, kann als Modell für die Zukunft dienen. Effiziente, nahtlose digitale Prozesse, die Bürokratie abbauen und den Bürgern einen besseren Service bieten. „Wir müssen von den Besten lernen,“ betonte Schlereth, „unsere Strukturen und Prozesse radikal überdenken und neu gestalten.“
Innovationsdruck und der Wettlauf mit der Zeit
In dieser gnadenlosen Realität ist Innovationsdruck allgegenwärtig. Unternehmen stehen in einem ständigen Wettlauf mit der Zeit, müssen schneller sein, als die Technologie sich entwickelt. „Die Geschwindigkeit der Veränderung ist unerbittlich,“ so Schlereth, „und nur die Schnellsten, die Anpassungsfähigsten werden überleben.“ Unternehmen müssen proaktiv agieren, dürfen nicht auf den Wandel warten, sondern müssen ihn gestalten, ihn vorantreiben.
Eine der größten Herausforderungen liegt in der technologischen Inklusion. Es reicht nicht, die neuesten Technologien zu besitzen, man muss sie auch verstehen und effektiv nutzen können. Dies erfordert eine kulturelle Revolution, eine Veränderung der Denkweise auf allen Ebenen des Unternehmens. „Wir müssen technologische Inklusion fördern,“ betonte Becker, „den Wandel als Chance begreifen und aktiv gestalten.“
Die digitale Transformation ist mehr als nur die Implementierung neuer Technologien. Sie erfordert eine tiefgreifende Veränderung der Unternehmenskultur, eine Bereitschaft zur ständigen Anpassung und Verbesserung. Unternehmen müssen ihre Mitarbeiter befähigen, neue Technologien zu nutzen, müssen kontinuierlich in Schulungen und Weiterbildungen investieren.
Schlereth und Becker sind sich einig: Die Zukunft gehört denen, die mutig genug sind, neue Wege zu gehen, die bereit sind, die Komfortzone zu verlassen und sich den Herausforderungen der digitalen Ära zu stellen. „Die Zukunft ist jetzt,“ so Schlereth, „und wir müssen bereit sein, sie zu gestalten.“
Der digitale Staat als Modell für die Zukunft
Der digitale Staat, wie er in Estland und den baltischen Staaten bereits Realität ist, kann als Modell für die Zukunft dienen. Effiziente, nahtlose digitale Prozesse, die Bürokratie abbauen und den Bürgern einen besseren Service bieten. „Wir müssen von den Besten lernen,“ betonte Schlereth, „unsere Strukturen und Prozesse radikal überdenken und neu gestalten.“
Das Roundtable-Gespräch mit Professor Lutz Becker und Thomas Schlereth zeigt eindrucksvoll, wie wichtig Innovation und Anpassungsfähigkeit im digitalen Projektmanagement sind. Echtzeitinformationen, Gamification und eine permanente Verbesserungskultur sind entscheidende Faktoren, um den Herausforderungen der digitalen Transformation zu begegnen.
Durch die Integration moderner Technologien und die Bereitschaft zur Veränderung können Unternehmen ihre Prozesse effizienter gestalten und sich erfolgreich an die sich ständig wandelnden Anforderungen der Geschäftswelt anpassen. Die Digitalisierung ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit, um im globalen Wettbewerb bestehen zu können.
Unternehmen und der öffentliche Dienst müssen gleichermaßen bereit sein, diese Herausforderungen anzunehmen und die notwendigen Schritte zu unternehmen, um die Vorteile der digitalen Transformation voll auszuschöpfen. Der Wandel mag schwierig sein, aber die Chancen, die er bietet, sind enorm. Es erfordert Mut, die Bereitschaft, Neues zu lernen, und eine Kultur, die Innovation und ständige Verbesserung fördert.

