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Angreifer skalieren, Verteidiger verwalten #Zukunftswerkstatt #Stuttgart


Hans-Wilhelm Dünn warnt auf der KOMI-Zukunftswerkstatt in Stuttgart vor trügerischer Sicherheit – und fordert Resilienz-Architektur sowie digitale Souveränität

Cybersicherheit ist keine klassische IT-Disziplin mehr, sondern eine sicherheitspolitische Kernfrage. Im Smarter-Service-Interview auf der KOMI-Zukunftswerkstatt in Stuttgart skizziert Hans-Wilhelm Dünn, Präsident des Cyber-Sicherheitsrats Deutschland e.V., warum Deutschland seine digitale Verwundbarkeit unterschätzt – und weshalb Regulierung allein keine Handlungsfähigkeit im Ernstfall erzeugt.

Dünn beschreibt eine wachsende Asymmetrie: Angreifer agieren mit industrieller Skalierung, während Verteidigung in Behörden und Unternehmen häufig in Zuständigkeiten, Prozessen und Budgetzyklen steckenbleibt. Die Folge seien Ketteneffekte, die weit über einzelne Unternehmen hinausreichen – von Energie und Telekommunikation bis hin zu Wasser, Gesundheit und Produktion.

Im Zentrum steht dabei der Ruf nach einem Umbau der Sicherheitsarchitektur: Weg von fragilen Zentralitäten, hin zu verteilter Resilienz. „Wir müssen von der zentralen in die dezentrale Ausbreitung gehen – Inseln bauen“, so Dünn mit Blick auf Rechenzentren und Energieversorgung. Digitale Souveränität bedeute vor allem Kontrolle über die eigenen Abhängigkeiten – technisch, organisatorisch und strategisch.

Kernaussagen aus dem Interview:

Der vollständige Beitrag im Smarter-Service-Magazin: https://www.smarter-service.com/2026/02/10/komi-zukunftswerkstatt-cybersicherheit-als-staatsraeson/

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