Wie man Pressefragen (nicht so ganz) beantwortet – #Schufa bekommt den „Hulk des Monats“

Schufa bekommt den Hulk des Monats
Schufa bekommt den Hulk des Monats

Ich bin Euch ja noch ein Reaktion der Schufa-Pressesprecherin schuldig, die am Telefon so wenig über ihr eigenes Unternehmen wusste. Statt dann aber auf jede Frage eine Antwort zu schicken, bekam ich so eine Art Melange mit Textbausteinen. So kann man mit Presseanfragen nicht umgehen.

Hier noch einmal die Fragen:
1. Die Frage zum Umsatz konnte ich auf der Website klären, die musste nicht mehr beantwortet werden.
2. Wie hoch ist der Jahresgewinn?
3. An fünf Standorten arbeiten für die Schufa 700 Mitarbeiter – wie viele davon sind fest angestellt, wie viele freiberuflich und welche Funktionen haben diese Mitarbeiter?
4. Für das so genannte Scoring-Verfahren setzen sie mathematisch-statistische Verfahren ein – auf ihrer Website erläuterneine sie nicht, nach welchem statistischen Prognoseverfahren gearbeitet wird: a) Mit welchem Verfahren arbeiten sie genau? b) Könnten sie mir eine Beispielrechnung schicken?
5. Informieren sie Privatleute und Firmen aktiv, wenn sich ein Scoringwert verschlechtert und damit die Kreditwürdigkeit runter gestuft wird?
6. Wie verifizieren sie die Rückmeldung von Banken, Händlern oder Versicherungen, wenn Informationen über nicht eingehaltene Verträge kommen?
7. Wie schließen sie Fehlerquellen aus, wenn von beispielsweise von einer Bank die Rückmeldung eines abgeschlossenen Kreditvertrages kommt, aber in Wahrheit nur eine Anfrage getätigt wurde?
8. Wie stellen sie sicher, das Informationen zeitnah gemeldet werden? Häufig wird beispielsweise von Banken versäumt, Informationen über einen abbezahlten Kredit zu melden. Bei ihnen läuft der Kunde dann also noch als Schuldner, obwohl er gar kein Schuldner mehr ist – was sich negativ auf den Scoring-Wert auswirken dürfte.
9. Ab welchem Prozentwert ist man denn nicht mehr kreditwürdig?
10. Statistische Prognosemodelle sind höchst fehleranfällig, was man am Aktienmarkt jeden Tag beobachten kann. Wie gehen sie mit eigenen Fehlern um? Wird ein Kunde, dessen Scoring-Wert sie falsch bzw. zu negativ berechnet haben, entschädigt?
11. Müsste es nicht eine Beweislast-Umkehr geben, wenn sie mit den Daten von Privatleuten und Firmen Geld verdienen? Also sie müssten mich als Betroffenen aktiv informieren, wenn sich mein Scoring-Wert verschlechtert und mir alle Informationen zur Verfügung stellen, wie ihr Rechenmodell aussieht, welche Firmen negative Rückmeldungen gegeben haben.
12. Wie viele Scoring-Einstufungen werden beanstandet, wie viele Einstufungen landen jährlich im Durchschnitt vor Gericht? Mussten Sie schon Entschädigungen wegen falscher Einstufungen zahlen?

Und hier die Textbaustein-Antworten der Schufa-Sprecherin.

Scores sollen eine Vertrauensgrundlage herstellen zwischen zwei Geschäftspartnern, die einander unbekannt sind. Würden Sie jemandem, den Sie nicht kennen, so einfach 100 Euro leihen? Sie würden in diesem Fall eine Sicherheit verlangen oder irgendeine Information, die Ihnen einigermaßen Gewissheit auf Rückzahlung verschafft.

Hier setzen Scores an. Sie berechnen auf Grundlage des bisherigen Kreditverhaltens eine Prognose für das zukünftige Kreditverhalten.
Zum Nutzen aller: Verbraucher können auf diese Weise sofort, bequem und fair ihren Konsum- oder Kreditwunsch erfüllt bekommen. Sie müssen nicht umständlich oder aufwändig z.B. Gehalts- oder Kontoauszüge zum Nachweis ihrer Bonität beim Händler oder im Kaufhaus vorlegen. Unsere Vertragspartner, unter anderem Banken und Handel, erhalten von uns eine valide Entscheidungshilfe bei Finanzierungsgeschäften, die das Ausfallrisiko deutlich reduziert. Die Entscheidung, ob ein Kredit vergeben wird und zu welchen Konditionen, darüber urteilt dann ausschließlich unser Vertragspartner. Wir liefern ihm nur einen Bestandteil seiner Entscheidungsgrundlage.

So ist es möglich, dass die Zinsen für alle günstig bleiben. Das ist gut für Kreditnehmer und –geber.
Scores sind branchenweit anerkannt und erprobt: Seit mehr als einem Jahrzehnt werden 97,5 Prozent aller Kreditverträge in Deutschland vertragsgemäß bedient. Zu über 91 Prozent der bei uns gespeicherten Personen liegen uns ausschließlich positive Daten vor. Das heißt, der überwiegenden Zahl der Verbraucher ermöglicht ihr Score, problemlos eine Finanzierung abzuschließen. Eine SCHUFA-Auskunft trägt also in fast allen Fällen dazu bei, dass ein Kredit vergeben oder ein Geschäft abgewickelt werden kann.

Verbraucher haben jederzeit die Möglichkeit, alle Daten einzusehen, die bei der SCHUFA zu ihrer Person gespeichert sind. Wir erteilen anfragenden Privatpersonen vollständig und in kürzester Zeit Auskunft darüber, welche Daten zur Person gespeichert sind, woher sie stammen und an welche Empfänger sie weitergegeben wurden. Einmal im Jahr ist diese Auskunft unentgeltlich von uns zu erhalten. Darüber hinaus bieten wir Verbrauchern einen Online-Zugriff. Darüber erhalten sie jederzeit alle Informationen, die bei der SCHUFA zu Ihrer Person gespeichert sind sowie eine Mitteilung bei Änderung der SCHUFA-Informationen. Dieser Service ist kostenpflichtig.

Die Informationen, die wie speichern, stammen von unseren rund 8.000 Vertragspartnern wie zum Beispiel Kreditinstituten, Leasingunternehmen, Telekommunikationsanbietern, Versand- und Handelshäusern sowie Energieversorgern. Darüber hinaus nutzen wir Informationen aus öffentlichen Verzeichnissen wie z.B. denen der Amtsgerichte. Informationen über Personen dürfen zwischen den Vertragspartnern und der SCHUFA nur weitergegeben werden, falls ein „berechtigtes Interesse“ im Sinne des Bundesdatenschutzgesetzes vorliegt. Dies ist gegeben, wenn ein Unternehmen mit einer Dienstleistung oder einer Lieferung in Vorleistung geht und damit ein wirtschaftliches Risiko trägt.

Jeder Verbraucher kann die SCHUFA auf fehlerhafte oder veraltete Angaben aufmerksam machen. In der Regel stellen wir zur Klärung eine Rückfrage bei unserem Vertragspartner – dem Unternehmen, das eine Information gemeldet hat – stellen. Anschließend wird der Eintrag gegebenenfalls angepasst (wie großzügig, gs).

Der Verbraucher kann sich selbstverständlich auch an unsere Ombudsstelle wenden. Der Ombudsmann ist eine von der Schufa unabhängige und für Verbraucher kostenfrei arbeitende Schlichtungsstelle. Er vermittelt bei Differenzen oder Missverständnissen zwischen dem Verbraucher und der SCHUFA. Kommt er zu dem Ergebnis, dass der Verbraucher durch das SCHUFA Verfahren einen Nachteil erlitten hat, sorgt er mit seinem Schiedsspruch dafür, dass die Angelegenheit richtig gestellt wird. So kann er zum Beispiel eine Überprüfung der beanstandeten Meldung bei dem betreffenden Vertragspartner veranlassen oder – bei einer berechtigten Reklamation – die Korrektur eines Datensatzes in die Wege leiten. Stellt er hingegen fest, dass die SCHUFA korrekt gehandelt hat, wird er dem Verbraucher den Sachverhalt verständlich erläutern. 2012 bearbeitete der Ombudsmann 293 Schlichtungsfälle, in denen er in 32 Fällen eine Korrektur des Datensatzes des Verbrauchers veranlasste (rund neun von zehn Anfragen werden also abgeschmettert – wie unabhängig die Ombudsmänner wirklich sind, beleuchtete die ARD-Sendung Plusminus am Beispiel der Banken, gs).

Was das Thema Scoring betritt, finden Sie alle Informationen, die wir dazu veröffentlichen auf unserer Website: https://www.schufa.de/de/private/wissenswertes/schufascoring/schufa_und_score.jsp.

Die Scores werden fallweise berechnet. In die Berechnung fließen zahlreiche unterschiedliche Daten mit unterschiedlicher Gewichtung ein. Das mathematisch-statistisches Verfahren, mit dem Scores berechnet werden, kann mit der Prognose von Aktienkursen, die Sie erwähnen, nicht verglichen werden. Das sind völlig unterschiedliche Verfahren. Die der Berechnung unseres Scores zugrunde liegenden Daten kann jeder Verbraucher – wie bereits erwähnt – einsehen und im Zweifelsfall überprüfen lassen (wie kann ich das unterscheiden, wenn mir die Infos zur Formel verweigert werden, gs)

Zu Ihren Eingangsfragen: Der auf unserer Website bezifferte Jahresumsatz bezieht sich auf das Jahr 2012. Wir beschäftigen derzeit rund 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in sehr unterschiedlichen Funktionen.

Dann musste ich noch einmal wegen der festangestellten Mitarbeiter und des Jahresgewinns nachhaken. Folgendes wurde mir mitgeteilt:

die 700 Mitarbeiter der SCHUFA sind festangestellt. Unser Jahresgewinn betrug für das Jahr 2012 €24 Mio. Diese und weitere Informationen finden Sie auf unserer Internetseite:

Wir bitten Sie um Verständnis, dass wir unsere Scoreformel und auch die Verfahren, mit denen wir arbeiten, nicht veröffentlichen.

Nee, dieses Verständnis bringe ich nicht auf. Dieser Laden hat mein Misstrauen geweckt, auch wenn ein Statistikprofessor in NRW mir Beruhigungspillen verabreichen wollte – aber das ist noch eine gesonderte Recherche wert 🙂

Das mehr als fragliche Urteil des BGH sollte die Politik dazu veranlassen, den Datenschutz und das Strafrecht zu verschärfen, um die Datensammler offline und online besser kontrollieren zu können. Ob valide Rechenergebnisse vorliegen, kann ich nur nachprüfen, wenn die Formeln offengelegt werden, Transparenz über die Rechenmethodik herrscht und ich als Betroffener das Ergebnis von externen Sachverständigen überprüfen lassen kann und nicht von Ombudsmännern, die von der betroffenen Organisation gestellt werden.

Kann der Bundesgerichtshof Mathe? #Schufa

Ist Mathe auch für den BGH ein Arschloch
Ist Mathe auch für den BGH ein Arschloch?

Spätestens seit dem Lehman-Finanzcrash dürfte bekannt sein, mit welch dünner mathematischer Sauce selbst nobelpreisgekrönte Mathematiker und Wirtschaftswissenschaftler ihre Modellannahmen mit den Mitteln der Wahrscheinlichkeitsrechnung zusammenrühren.

Die Modelle, mit denen Händler, Banken und Versicherungen arbeiten, sind, wie der Mathematiker Yuri Manin sagt, in hohem Maße in der Software ihrer Computer codiert. Was diese mathematisch-statistischen Verfahren leisten sind Optionen, Wahrscheinlichkeiten, Vorschläge, Hinweise und Anregungen. Dahinter stecken allerdings wiederum Menschen, die mit Annahmen und Gewichtungen für ihre Prognose-Rechnungen operieren. Und die können Unternehmen, Volkswirtschaften, Konsumenten, Wähler und Politiker auch völlig in die Grütze manövrieren.

Wo Ungewissheit und menschliche Fehler wuchern, versagen leider auch die besten Simulationsrechnungen. Bei Wetterprognosen und Stauwarnungen kann ich das ja noch verkraften, auch wenn ich im Regen stehe oder mit dem Wagen keinen Meter mehr weiter komme. Selbst das Versagen der Konjunkturforscher bei der Vorhersage der Wachstumsentwicklung ist nur eine Randbemerkung wert – auch wenn sich dieses Glaskugel-Ritual nun schon seit über 40 Jahren abspielt und sich keine Erfolge bei der VWL-Wahrsagerei einstellen. Für diesen VWL-Schabernack überweist der Staat jährlich rund 50 Millionen Euro an die Forschungsinstitute.

Fallobst-Rechner

Wenn allerdings die statistischen Fallobst-Rechnereien meine Existenz beeinträchtigen, sieht die Sache anders aus. Wenn fehleranfällige Statistik-Methoden und Maschinen Entscheidungen über einzelne Menschen treffen oder vorbereiten, etwa bei der Verweigerung von Krediten, hört der Spaß auf. Leider hat jetzt der Bundesgerichtshof einen Revisionsantrag einer Klägerin abgelehnt, genaue Auskünfte zu bekommen, welche Merkmale zur Scoreberechnung des Daten-Giganten Schufa in welcher Gewichtung in das statistische Verfahren über die Beurteilung der Kreditwürdigkeit einfließen.

Das würdige ich natürlich morgen in meiner The European-Kolumne. Zahlen lügen nicht? Ach nee, dat waren doch Tränen.

Oder waren es Dänen?

Und die Schufa-Pressesprecherin erweist sich als Wegbereiterin für die Renaissance der Verschriftung.

Siehe auch:

Kreditwürdigkeit: Schufa darf Berechnungsformel für sich behalten.

Schufa-Scoring oder: Wenn Pressestellen gar nichts wissen

Pressestelle weiß gar nichts
Pressestelle weiß gar nichts

Angeregt durch einen kritischen WDR-Bericht über die Rolle von Auskunftsdiensten wie die Schufa AG, plane ich für meine morgige The European-Kolumne einen Bericht über die Methoden zur Bewertung der Kreditwürdigkeit von Privatleuten und Firmen. Und da spielt in Deutschland die Schufa-Auskunft eine herausragende Rolle.

Die Konsequenzen beim so genannten Scoring können ähnlich unangenehmen für Einzelne sein, wie das Urteil von Rating-Agenturen über Länder wie Griechenland oder Spanien.

Also rief ich die Pressestelle der Schufa AG an, um mehr über das Geschäftsgebaren der mächtigen Auskunftei zu erfahren. Sofort sagte mir die Pressesprecherin, dass ich das schriftlich machen solle. Das ist kein Problem, nur benötige ich die Antworten bis spätestens 16 Uhr, da ich meine Kolumne bis 18 Uhr abliefern muss. Ich fragte die Dame, ob es nicht möglich wäre, mir ein paar grundlegende Fragen auch am Telefon zu beantworten, etwa über den Jahresumsatz, der auf der Website mit 120 Millionen Euro angegeben wird. Auf welches Jahr bezieht sich die Zahl, fragte ich. „Das wird wohl das vergangene Jahr sein“, antwortete die Sprecherin. Aber da müsse sie noch einmal nachfragen. Am besten sei es, wenn ich das schriftlich fragen würde. Jetzt blickte ich noch einmal genauer auf die Daten und Fakten der Schufa und erkannte, dass sich der Umsatz auf das Jahr 2012 – eigene Blödheit. Aber die Sprecherin wusste es auch nicht.

Dann stellte ich der Pressesprecherin noch eine Frage zum Jahresgewinn und zur Gewinn-Ausschüttung an die Aktionäre (Banken, Sparkassen und so). Das sollte sich schriftlich anfragen, sie müsse das in den Fachabteilungen recherchieren. Die gleiche Antwort erhielt ich zur Info auf der Website über die Zahl der Mitarbeiter, die an fünft Standorten bei 700 (!) liegen soll. Sind das alles festangestellte Mitarbeiter. Das müsse ich schriftlich anfragen, sie müsse das erst klären. Ich beendete das Gespräch mit dem Bemerkung, dass sie ja wenig über ihr eigenes Unternehmen wisse. Geschenkt. So musste ich nun meine Fragebatterien in einer E-Mail festhalten. Bin gespannt, ob ich heute noch Antworten erhalte.

Hier sind meine Fragen:

1. Der Jahresumsatz wird auf Ihrer Website mit rund 120 Millionen Euro beziffert. Welches Jahr? (Frage war überflüssig – siehe oben).

2. Wie hoch ist der Jahresgewinn?

3. An fünf Standorten arbeiten für die Schufa 700 Mitarbeiter – wie viele davon sind fest angestellt, wie viele freiberuflich und welche Funktionen haben diese Mitarbeiter?

4. Für das so genannte Scoring-Verfahren setzen sie mathematisch-statistische Verfahren ein – auf ihrer Website erläuterneine sie nicht, nach welchem statistischen Prognoseverfahren gearbeitet wird: a) Mit welchem Verfahren arbeiten sie genau? b) Könnten sie mir eine Beispielrechnung schicken?

5. Informieren sie Privatleute und Firmen aktiv, wenn sich ein Scoringwert verschlechtert und damit die Kreditwürdigkeit runter gestuft wird?

6. Wie verifizieren sie die Rückmeldung von Banken, Händlern oder Versicherungen, wenn Informationen über nicht eingehaltene Verträge kommen?

7. Wie schließen sie Fehlerquellen aus, wenn von beispielsweise von einer Bank die Rückmeldung eines abgeschlossenen Kreditvertrages kommt, aber in Wahrheit nur eine Anfrage getätigt wurde?

8. Wie stellen sie sicher, das Informationen zeitnah gemeldet werden? Häufig wird beispielsweise von Banken versäumt, Informationen über einen abbezahlten Kredit zu melden. Bei ihnen läuft der Kunde dann also noch als Schuldner, obwohl er gar kein Schuldner mehr ist – was sich negativ auf den Scoring-Wert auswirken dürfte.

9. Ab welchem Prozentwert ist man denn nicht mehr kreditwürdig?

10. Statistische Prognosemodelle sind höchst fehleranfällig, was man am Aktienmarkt jeden Tag beobachten kann. Wie gehen sie mit eigenen Fehlern um? Wird ein Kunde, dessen Scoring-Wert sie falsch bzw. zu negativ berechnet haben, entschädigt?

11. Müsste es nicht eine Beweislast-Umkehr geben, wenn sie mit den Daten von Privatleuten und Firmen Geld verdienen? Also sie müssten mich als Betroffenen aktiv informieren, wenn sich mein Scoring-Wert verschlechtert und mir alle Informationen zur Verfügung stellen, wie ihr Rechenmodell aussieht, welche Firmen negative Rückmeldungen gegeben haben.

12. Wie viele Scoring-Einstufungen werden beanstandet, wie viele Einstufungen landen jährlich im Durchschnitt vor Gericht? Mussten sie schon Entschädigungen wegen falscher Einstufungen zahlen?

Wenn ich keine Antworten erhalte, ist das ja auch eine Antwort. Mehr dazu morgen in meiner The European-Kolumne, wo ich mich ja über Rating-Agenturen bereits ausgelassen habe: Scharlatane mit Triple-A-Syndrom.

Wer mir kurzfristig über die Schufa und über das fragwürdige Scoring-Verfahren übermitteln möchte, ist immer willkommen. E-Mail: gunnareriksohn@gmail.com oder einfach einen Blogkommentar schreiben.