#SohntrifftBecker im Gespräch mit @haucap über die schwerste Weltwirtschaftskrise seit der Nachkriegszeit

Die Vorzeichen sind diesmal ungemütlicher als zur Zeit der Finanzkrise 2007/2008.

2009 reagierte die Bevölkerung relativ gelassen auf den Crash der Finanzmärkte. In den Medien sah man das dramatischer. Dort überschlugen sich die Meldungen über eine drohende Weltwirtschaftskrise. Also ein doppeltes Meinungsklima. Die Gelassenheit der großen Mehrheit ging vor elf Jahren auf die Kluft zwischen der Nachrichtenlage über die gesamtwirtschaftliche Entwicklung und den eigenen Erfahrungen zurück. Die meisten Erwerbstätigen konnten in ihrem Unternehmen keine Anzeichen der Krise erkennen. Eine Analyse nach Branchen zeigte, wie unterschiedlich einzelne Wirtschaftszweige betroffen waren. Während sich die Automobilindustrie und ihre Zulieferer im Auge des Taifuns befanden und auch der Maschinenbau stark betroffen war, erlebten die Beschäftigten der Bauwirtschaft, im Handel oder des Gesundheitswesens die Krise überwiegend über die Medien aber nicht in der Realität. Heute ist eher umgekehrt. Die Medien berichten über die Corona-Lage und wenig über eine bevorstehende Rezession. Die Menschen erleben es in ihren Unternehmen gerade anders. Also wieder ein doppeltes Meinungsklima nur mit umgekehrten Vorzeichen. Für alle wirtschaftspolitischen Akteure wird es schwieriger, die drohende Rezession abzuwenden oder zu bekämpfen.

#SohntrifftBecker sprach über die Gemengelage mit dem Wettbewerbsökonomen Justus Haucap, bis 2012 Vorsitzender der Monopolkommission. Der Livetalk lief im Multistream.

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Auf Twitch lief das auch. Aber da bin ich eher schwach auf der Brust.

Über den Autor

gsohn
Diplom-Volkswirt, Wirtschaftsblogger, Livestreamer, Moderator, Kolumnist und Wanderer zwischen den Welten.

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