Great Resignation in Unternehmen – Nix mit #NewWork

Blogpost von Michael Kroker auf LinkedIn

Rund ein Fünftel der Beschäftigten in Büros erwägt in den nächsten sechs Monaten eine Kündigung (22 Prozent). Das ist einer der Befunde einer Studie des Anbieters von Automatisierungssoftware UiPath. „Kroker’s Look @ IT“ präsentiert die Ergebnisse exklusiv vorab.

„Demnach ist die Great Resignation eine akute Herausforderung für Unternehmen. So gab jeder zweite Befragten an, dass er durch die neuen Verantwortlichkeiten im Job nicht mehr genau weiß, was sein eigentlicher Aufgabenbereich ist (52 Prozent). Jeder fünfte deutschen Befragten bewirbt sich derzeit um eine andere Stelle (20 Prozent). Diese Fachkräfte suchen nach einer neuen Beschäftigung, weil die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben immer schwieriger wird. Am Arbeitsplatz fordern Verwaltungsaufgaben zu viel Zeit. Außerdem mangelt es laut der Befragten an Schulungen, um neue Fähigkeiten zu entwickeln oder vorhandene Kompetenzen zu erweitern“, schreibt Michael Kroker.

Neun von zehn der weltweit Befragten geben zu Protokoll, dass sie sich an mindestens einem Tag der Woche am Ende des Arbeitstages erschöpft fühlen (91 Prozent). Sie sind frustriert von repetitiven Aufgaben wie dem Beantworten von E-Mails (33 Prozent), dem Planen von Anrufen und Meetings (32 Prozent) und dem Eingeben von Daten (24 Prozent).

Wie man Organisationen von innen und außen reformieren könnte, habe ich in meinem Beitrag „#NewWorkNow Institutionelles Machteliten-Hacking oder Graswurzel-Initiativen?“ beleuchtet.

Viele empirische Befunde zeigen eindeutig, dass von New Work in Unternehmen fast nichts ankommt.

Auf der Zukunft Personal spielte das natürlich auch eine Rolle:

Über den Autor

gsohn
Diplom-Volkswirt, Wirtschaftsblogger, Livestreamer, Moderator, Kolumnist und Wanderer zwischen den Welten.

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