Nach der #DigitalX ist vor der Zukunft Personal #Reconnect – #Notizzettel für die #Spätschicht am Mittwoch @StefanBinkowski @IFHKoeln @ProfHeinemann @ehi_org @rewe_group

Wir sind an allen drei Tagen mit unserem #StudioZ auf der Zukunft Personal in Köln.

Hier mein Notizzettel für die Moderation der #ZPSpätschicht am Mittwoch, den 15. September in Köln:

Der digitale Wandel im Handel bewirkt auch einen historischen Paradigmenwechsel in der Arbeitswelt. Vor allem der stationäre Einzelhandel ist davon besonders stark betroffen. Eine seiner größten Schwachstellen ist die geringe Attraktivität als Arbeitgeber für qualifizierte Arbeitskräfte. Dieses wurde in Studien nachgewiesen und betrifft insbesondere Akademiker und digitale Talente. Demnach steht der deutsche Einzelhandel vor einem spürbaren Fachkräftemangel. 

Selten werden jedoch Maßnahmen, die dem Mangel an passenden Mitarbeitern aktiv entgegenwirken können, eingeleitet. Zugleich hat gerade der Handel gute Chancen, sich als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren. Er muss dafür seinen digitalen Bedarf sichtbar machen und an seinem Employer Branding arbeiten. Gelingt ihm das nicht, werden die Online Pure Players den Krieg der Talente für sich gewinnen. Das ist eine große Gefahr, da die fortschreitende Digitalisierung einen enormen Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften im stationären Handel entstehen lässt. 

Sowohl die Verknappung von Arbeitskräften als auch die wandelnden Qualifikationsanforderungen stellen das Personalmanagement im stationären Einzelhandel vor große strategische Aufgaben. Vor allem die Gewinnung und Bindung von qualifizierten qualifizierten Arbeitskräften stellt sich als zentraler Wettbewerbsfaktor heraus, um den bereits 1996 von Amber und Barrow beschriebenen „War for Talents“ zu gewinnen. 

Dabei geht es um fünf Themen und zwar die Neupositionierung des Employer Branding, die Attraktivitätssteigerung als Arbeitgeber, das Active Sourcing zur Personalgewinnung und Loyalitätssteigerung, die Schaffung von „Digital Attractiveness“ als Arbeitgeber sowie den Sieg im Kampf um die IT-Talente. 

Bis zu 50.000 offene Stellen hatten die Top-50-Handelsunternehmen in Deutschland in 2019 – also vor Corona – ausgeschrieben. Fachkräfte werden nach wie vor insbesondere in den Filialen des stationären Handels gesucht. Große Engpässe gibt es vor allem bei den Auszubildenden. So finden es drei Viertel der Personaler schwierig, Nachwuchs für die Jobs auf der Fläche zu rekrutieren. Die Folge ist, dass die Kaufleute ihre Erwartungen an Schulbildung und Deutschkenntnisse der Einsteiger herunterschrauben und glücklich sind, wenn sie überhaupt Leute finden. Vor allem in den teuren Ballungsräumen spitzt sich die Lage zu. Im Großraum München ist der Arbeitsmarkt völlig leergefegt. So fehlt es an Kassenpersonal, Verkaufs-und Thekenkräften. Der Mangel dürfte sogar verstärkt zu automatisierten Läden ohne Personal führen. 

Er führt aber zugleich zu einem sinkenden Qualifikationsniveau. Ein Teufelskreis. Der Fachkräftemangel hat deshalb beim HDE Priorität. So will der Spitzenverband mit der Initiative „Jetzt schon Profi“ die Branche in ein modernes Licht rücken. Nachwuchskräfte sollen mit Verdienstmöglichkeiten, Karrierechancen und auch dem Klima-Engagement des Handels gelockt werden. Nach eigenen Angaben waren bereits in 2016 über 60 Prozent der deutschen Einzelhändler vom Fachkräftemangel betroffen. Das war Ergebnis einer repräsentativen Befragung des ECC-Köln unter 416 Einzelhandelsunternehmen. Die Studie des ECC-Köln, die für den HDE durchgeführt wurde, gab auch Auskunft über Maßnahmen, die gegen den Fachkräftemangel ergriffen werden 

Wie schaut es mit der Datenkompetenz aus?

Mit der Verzahnung von Online- und Offline-Strategien?

Rekrutierung.

Rolle von Markenbotschaftern.

Präsenz des Handels im Social Web – etwa auf Instagram, um Auszubildende zu gewinnen. 

Habt Ihr noch Punkte, die ich in der Moderation aufgreifen soll?

Meldet Euch an, um das Ganze mitzuerleben.

Ein Gedanke zu “Nach der #DigitalX ist vor der Zukunft Personal #Reconnect – #Notizzettel für die #Spätschicht am Mittwoch @StefanBinkowski @IFHKoeln @ProfHeinemann @ehi_org @rewe_group

  1. gsohn

    – Personalfreier Handel: „Immer mehr deutsche Handelsketten testen ein neues Konzept: den Supermarkt ohne Personal. Damit kommen sie hierzulande sogar dem US-Pionier Amazon zuvor. Für Kunden hat das viele Vorteile, sie können auch nachts und am Sonntag einkaufen. Ein Unternehmen plant sogar die Massenexpansion.” – Aber wie sieht das aus Sicht einers Mitarbeiters aus?

    – Vereinbarkeit von Beruf und Familie

    „Anders als andere Arbeitgeber können stationäre Händler die meisten ihrer Mitarbeiter nicht ins Homeoffice schicken. Gerade deshalb ist eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie im Handel essenziell – auch über Krisenzeiten hinaus.”

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.