Die Frau, mit deren Anblick sich alles verändert: #DasLiterarischeSommerinterview in Bonn mit Frank Baake

Der Band „Café Meridian“ von Frank Baake versammelt vier Erzählungen über Sehnsucht in einer Welt fragmentierter Existenzen. Da ist der Mann, dessen Kopf nur seinem Hut zusammengehalten wird, und der sich nichts mehr wünscht, als. wenigstens den Hutmacher zu treffen, der einst seiner verloren gegangenen, großen Liebe jenen Hut verkauft hat, der nun seinen Kopf zusammenhält. Was das Ganze mit einem Taxifahrer und einem Mord in der Badewanne zu tun hat, mit zwei toten Teanagern, Staubsaugern, einer Frau mit Hasenzähne und verunglückten Mopefahrern zu tun hat, wird an dieser Stelle nicht verrate. Es gibt zersplitterte Biografien, unerfüllte Träume und einen sehnsüchtigen Banker. Letzterer versucht mit aller Konsequenz, seine Obsessionen nach der Frau, die am Dichter Baudelaire vorüberging, zur Wirklichkeit werden zu lassen.

Die titelgebende Erzählung „Café Meridian“ schildert die Begegnung von vier Personen in einem Café – das sich fremdgewordene Besitzer-Ehepaar, eine von weither geflüchtete Kellnerin und ein Mann in den Vierzigern, der seinen Job bei einer Werbeagentur wegen eines rechtspopulistischen Kunden kündigt.

Am Freitag sprechen wir mit Frank Baake über sein Opus: #DasLiterarischeSommerinterview in Bonn-Duisdorf. Start 19 Uhr.

Über Publikum im Garten würden wir uns freuen. Bitte anmelden, damit ich genügend Stühle auf die Terrasse stelle und ausreichend Weißwein vorhalte. Die Teilnahme ist kostenlos.

Für Abwesende gibt es einen Livestream.

Der Erzählband ist im Bernstein-Verlag erschienen.

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