Hans-Matthöfer-Preis für Wirtschaftspublizistik: Beiträge für Theorienvielfalt, Methodenpluralismus und Interdisziplinarität #EconTwitter

Die Hans-und-Traute-Matthöfer-Stiftung in der Friedrich-Ebert-Stiftung schreibt erneut den Hans-Matthöfer-Preis für Wirtschaftspublizistik aus. Er wird im Frühjahr 2022 in der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin auf einer Festveranstaltung verliehen.

Das Preisgeld des Hans-Matthöfer-Preises für Wirtschaftspublizistik beträgt 10.000 Euro. Das Preisgeld ist teilbar. Die Jury behält sich das Recht vor, jenseits der vorgegebenen Kriterien einen Sonderpreis für außerordentliche wirtschaftspublizistische Leistungen zu vergeben. Dieser Sonderpreis ist mit 5.000 Euro dotiert.

Spätestens seit Ausbruch der letzten Finanz- und Wirtschaftskrise und jüngsten Corona-Pandemie ist es offensichtlich, dass die bisherigen wirtschaftspolitischen Modelle und viele gängige Rezepte an ihre Grenzen stoßen.

Nur durch eine größere Theorienvielfalt, durch Methodenpluralismus und durch Interdisziplinarität kann der wissenschaftliche Wettstreit um die besten und richtigen ökonomischen Ideen, Modelle und Politikempfehlungen gelingen. Mit dem Preis will man wissenschaftliche Protagonisten ehren, die jenseits der volkswirtschaftlichen Standardtheorie oder des makroökonomischen Mainstreams neue Antworten auf die großen wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Herausforderungen suchen.

Bis zum 15. Oktober 2021 können deutschsprachige Blogs, Kolumnen, Kommentare und Reportagen in zum Beispiel Zeitungen und Zeitschriften, Artikel in Fachzeitschriften oder deutschsprachige Bücher nominiert werden, die nicht mehr als ca. 12 Monate vor dem 15. Oktober 2021 erschienen sind.

Autorinnen und Autoren können sich nicht persönlich um den Hans-Matthöfer-Preis für Wirtschaftspublizistik bewerben, sondern müssen nominiert werden. Nun: Bis Oktober müsste eigentlich unser Utopie-Buch auf dem Markt sein. Dann müsste uns halt noch einer nominieren.

König von Deutschland ist übrigens ein Zitat aus dem Rio Reiser-Song. Gemeint sind natürlich auch Königinnen.

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