Ingrid Bodsch, Beethoven und das Opus ultimum

Das Bonner Stadtmuseum zeigte eine quellenreiche Ausstellung über die letzten Jahre der kurfürstlichen Residenzstadt. „Im Fleiß dem Tita­nen eben­bür­tig ist Ingrid Bodsch, die Direk­to­rin des Bonner Stadt­mu­se­ums, die mit dieser Ausstel­lung ihr Opus ulti­mum ablie­fert. Wie die dichte Reihung von Doku­men­ten ein Instru­ment der histo­ri­schen Phan­ta­sie sein kann, das zeigt hier die Verge­gen­wär­ti­gung der Lebens­welt von Beet­ho­vens Gönner. Graf Wald­stein wurde 1788 in der Bonner Schloss­kir­che in den Deut­schen Orden aufge­nom­men, dessen Hoch­meis­ter der Kurfürst war. Als es noch Ritter gab und auch das wirk­li­che Leben den Regeln eines Balletts folgte, erleb­te Bonn seine golde­ne Zeit“, schreibt Patrick Bahners in der FAZ.

Der Kata­log kostet übrigens 29 Euro. Direktbestellungen über stadtmuseum@bonn.de

Hier die Ausführungen zum Katalog:

Und hier das große musikalische Finale zur Ausstellung:

Ein Gedanke zu “Ingrid Bodsch, Beethoven und das Opus ultimum

  1. gsohn

    Pressemeldung des Stadtmuseums: Mit fünf weiteren Filmen werden aus der wunderbaren und viel gewürdigten Ausstellung „Bonns goldenes Zeitalter …“, die Pandemiebedingt zum Beginn im Oktober nur 10 Tage und seit dem 10. März unter erschwerten Bedingungen knapp vier Wochen bis zum 11. April gezeigt wurde, noch einmal ganz besondere, noch nie öffentlich präsentierte Ausstellungsstücke vorgestellt, im historischen Kontext und, sofern es sich um Autographen oder Erstdrucke handelt, natürlich wieder mit extra von Markus Kreul eingespielten und kommentierten Musikbeiträgen, dieses Mal nicht nur von frühen Kompositionen Beethovens, sondern auch von Mozarts Zauberflöte, der Renner der Bonner Theatersaison 1793.

    Einer der Filme hat, mit exklusiven Beiträgen einzelner Katalogautoren, darunter Detlev Arens am Grab des einflussreichen und in französisch-preußischen Diensten eine große Karriere machenden Bonner Aufklärers Eichhoff in Kessenich, den erst kürzlich in der FAZ hochgelobten Katalog im Fokus – das bleibende, gewichtige, anregende und inspirierende Dokument einer viel zu kurz gelaufenen Ausstellung.

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