Wiederbelebung der Innenstädte über urbane Produktion #DigitalXAdhoc​ Live-Talk @DrLutzBecker1

Mehr als vier Stunden dauerte der Workshop-Marathon, den die Studierenden des ersten Semesters im Master Sustainable Marketing und Leadership organisiert haben. Für die Bergische Struktur und Wirtschaftsförderungsgesellschaft (BSW) analysierten die Studierenden das mit EU-Mitteln geförderte Projekt Urbane Produktion, das aus insgesamt sieben Einzelprojekten besteht. In diesen Projekten werden unterschiedlichste Aspekte der Produktion in der Stadt beleuchtet. Dabei geht es von der Farm in der Stadt, über eine Art „Ressourcen -Tinder“ bis hin zu offenen Werkstätten in der Stadt. Der Vorteil einer urbanen Produktion liegt zunächst in der ökologischen Nachhaltigkeit, weil Produkte dort produziert und weiter verarbeitet werden, wo sie auch konsumiert werden. Dadurch entfallen Wege und die Produktion ist in der Lage, schnell auf lokale Bedingungen zu reagieren. Zudem entwickeln sich neue Arbeitsplätze und Berufsbilder. Darüber hinaus wird die Stadt, so zumindest die Theorie, unabhängiger von Störungen auf den Weltmärkten. Das Projekt Urbane Produktion im Bergischen Städtedreieck zielt darauf ab, in jeder Stadt Demonstrationsorte zu schaffen, die in Wirtschaft, Gesellschaft und im Stadtteil positive Entwicklungsanreize setzen. Live-Talk mit Studierenden, Projektverantwortlichen und Wissenschaftlern.

„Ein solches Studierendenprojekt vor den Kulissen der ersten industriellen Revolution in Deutschland durchführen zu können,  man denke nur an den Wuppertaler Friedrich Engels, dessen 200. Geburtstag gerade gefeiert wurde, hat auch einen ganz besonderen wissenschaftlichen Reiz“, betont Prof. D. Lutz Becker, Studiendekan des Masters Sustainable Marketing & Leadership am Standort Köln.

Obwohl sich die Gruppe in ihrem ersten Semester überhaupt erst finden musste, und die COVID-19 Pandemie ohne Zweifel erhebliche Auswirkungen auf das Studentenleben hat, ist es den Studierenden gelungen, mehr als 150 Seiten Workshop-Material gemeinsam zu produzieren. Dabei halfen nicht zuletzt die hervorragende Kommunikation mit Geschäftsführung und Mitarbeitern der Bergischen Struktur und Wirtschaftsförderungsgesellschaft und die vorbildliche Unterstützung durch die verschiedenen Projektverantwortlichen in den drei Bergischen Großstädten. 

BSW Geschäftsführerin Uta Schneider war beeindruckt, „wie tief die Studierenden in die einzelnen Projekte eingestiegen sind.“ Für sie war es „eine hervorragende Gruppenleistung“.

Für Becker war es ein geglücktes Experiment: „Die Gruppe musste sich Anfang des Semesters ja überhaupt erst einmal kennenlernen. Zudem habe ich es bislang noch nie gewagt, Studierenden ein Projekt mit so einer Komplexität und so vielen Beteiligten anzubieten. Dabei hat sie extrem gut zusammengefunden und perfekt harmoniert. In einem Pandemie-Semester, in dem praktische alles über Zoom und ein ganzes Bündel anderen Online Tools lief, ist das eine nicht zu unterschätzende Leistung.“

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