„Glauben Sie nicht, dass Czernowitz eine Stadt ist. Es ist eine Welt.“ Nora Gray @bpb_de

Czernowitz – eine Stadt, in der viele Sprachen und Kulturen beheimatet waren, aus der deutschsprachige Dichter und Dichterinnen wie Paul Celan, Rose Ausländer oder Selma Meerbaum-Eisinger stammen, eine Stadt, die durch das ereignisreiche und leidvolle 20. Jahrhundert mehrere politische Regime erlebte, eine Stadt, in der „Menschen und Bücher“ lebten.

Anlässlich des 100. Geburtstags von Paul Antschel bekannt als Paul Celan macht die bpb im Rahmen der virtuellen Studienreise „Go East II“ Station in Tscherniwzi. Was bewegt die Stadt heute, wie funktioniert ihr kulturelles Gedächtnis und kennt sie noch ihren berühmten Sohn?

Reiseplan für den 18. Dezember 2020, ab 17:00 Uhr:

17:00 Czernowitz – Tscherniwzi.  Ein Rundgang mit Oksana Matiychuk, Leiterin des Kulturzentrums „Gedankendach“

17:25 – 18:00 Gespräch mit Mykola Kuschnir, Direktor des Czernowitzer Museums für jüdische Geschichte und Kultur der Bukowina, zum jüdischen Leben in der Stadt gestern und heute

18:00 – 19:15 Begegnungen mit Paul Celan. Gespräch mit Petro Rychlo, Professor für Literatur an der Nationalen Universität Czernowitz, und Helmut Böttiger, Autor und Literaturkritiker. Moderation: Lothar Müller, Süddeutsche Zeitung

19:15 – 20:00 Celan übersetzen / mit Celan dichten. Übersetzerin Claudia Dathe spricht mit dem ukrainischen Autor Serhij Zhadan

20:00 – 20:45 Literatur-Stadt Tscherniwzi: Interviews mit Oksana Matiychuk, Zentrum Gedankendach, und Evhenija Lopata, Paul-Celan-Literaturzentrum und Festival Meridian Czernowitz

20:45 – 21:15 „Grüße aus der Bukowina“, kommentierter DJ-Set mit Yuriy Gurzhy

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