Beethoven-Filmfest startet mit „Eroica. The Day that changed music forever“: Gänsehaut-Momente und Tränen #BTHVN2020

Rex-Kinosaal

Im Rex-Kino in Bonn-Endenich hätte das Beethoven-Filmfest nicht besser starten können.

Den Anfang der Filmreihe machte „Eroica. The Day that changed music forever“. Als 1805 die erste öffentliche Aufführung von Beethovens dritter Sinfonie (Eroica) in Wien stattfand, hatten einige wenige Privilegierte das Werk bereits im Juni 1804 bei einer privaten Uraufführung im Schloss Lobkowitz gehört. Das preisgekröntes Epochendrama mit Ian Hart in der Hauptrolle als Beethoven erweckt den bedeutsamen Tag zum Leben. Joseph Haydn, der ehemalige Lehrer von Beethoven, trifft zu Beginn des letztes Satzes der Sinfonie ein und soll danach die titelgebende Bemerkung gemacht haben: „Der Tag, der die Musik für immer verändert“. Sir John Eliot Gardiners herausragende Produktion der Eroica, die mit dem Orchestre Révolutionnaire et Romantique exklusiv für diesen Film im Eroicasaal in Wien gemacht wurde, ist fesselnd und wirkt im Kinosaal wie ein Erdbeben. Jedenfalls war es bei mir so: Tränen und Gänsehaut. 

Ihr solltet Kopfhörer aufsetzen, sonst wird das nichts mit der Wirkung des Films

Pressestimmen „Auf eine stärkere Besetzung konnte man nicht hoffen“. (The Times) „Eine kluge und schön gemachte Dramatisierung“. (The Sunday Times) „Das war aufregend, sowohl visuell als auch klanglich.“ (The Sunday Telegraph) „Ian Hart ist brillant wie Beethoven, eine sprunghafte, magnetische Figur von Genie und ungehobeltem Charme.“ (The Daily Mail) „Sie benutzen das, was wir von den betroffenen Menschen und Orten wissen, um eine plausible Erzählung über Politik, Liebe und Wut zu erfinden, in deren Mittelpunkt vor allem die Musik steht. Die häusliche Dimension des Schauplatzes erinnert eindringlich an die große Reichweite und die Fähigkeit des Werkes zu schockieren“ (The Daily Mail). 

Weitere Vorstellungen im Rex-Kino in Bonn-Endenich:

Do, 24.9., 18 Uhr „Märtyrer seines Herzens“, Stummfilm (1917/18)

Fr, 25.9., 18 Uhr: „Beethoven“, Stummfilm 1927 (mit Livebegleitung am Klavier, Markus Kreul)

Sa, 26.9., 14 Uhr „Beethoven – Tage aus einem Leben“ (1976)

Sa, 26.9, 18 Uhr: „The Magnificent Rebel“ (1961)

So, 27.9., 11 Uhr: „Ludwig van B. – Meine unsterbliche Geliebte“ (1994)

So, 27.9, 14 Uhr: „Ludwig van Beethoven. Eine deutsche Legende“ (1949)

Mo, 28.9., 18 Uhr: „Beethoven – Die ganze Wahrheit“ (1984)

Di, 29.9., 18 Uhr: „Ludwig van“. Ein Film von Mauricio Kagel (1970)

Mi, 30.9., 20 Uhr: „Un Grand Amour de Beethoven“ (1936/37)

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